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Gelingt dem FC Luzern gegen Lugano die Reaktion?

Der FC Luzern ist mit zwei Niederlagen schlecht in die Rückrunde gestartet. Am Freitag gegen Lugano will das Team von Trainer René Weiler endlich punkten. Offen ist einmal mehr, wer im Tor stehen wird.
Raphael Gutzwiller
Bekommt gegen Lugano vielleicht eine Chance: Mirko Salvi. (Bild: Pius Koller/Freshfocus (Luzern, 12. August 2018))

Bekommt gegen Lugano vielleicht eine Chance: Mirko Salvi. (Bild: Pius Koller/Freshfocus (Luzern, 12. August 2018))

Für einige FCL-Spieler ist das Freitagstraining rasch beendet, die Regeneration steht im Vordergrund. Es ist eine spezielle Woche für den FC Luzern. Denn zum Start der Rückrunde warteten auf die Innerschweizer gleich drei Ligaspiele innert sechs Tagen. Die ersten beiden Partien gingen für den FCL jedoch schief. Nach den Niederlagen gegen Xamax (1:2) und Sion (1:3) will der FCL heute im Heimspiel gegen Lugano endlich punkten.

Vor der wichtigen Partie gegen den Tabellennachbarn will sich Trainer René Weiler lieber gar nicht zu den ersten beiden Spielen äussern: «Ich möchte nicht über die letzten Spiele sprechen, sondern lieber nach vorne schauen. Denn mit Lugano erwartet uns erneut ein schwieriger Gegner, der mit uns auf Augenhöhe ist.» Insbesondere die Tessiner Offensive gilt als gefährlich.

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Fehlstart in die Rückrunde und gelb-rote Karten: «Einwurf» – der LZ-Fussball-Talk zum FC Luzern vor dem Spiel gegen Lugano

«Mirko Salvi ist eine Option»

Dennoch ist Lugano vielleicht genau der richtige Gegner in der schwierigen Situation. Denn in der Vorrunde hat der FCL beide Spiele gewonnen (4:2 und 4:1). Und es können durchaus Parallelen zum Saisonstart im letzen Sommer gezogen werden. Schon damals hatte der FCL die beiden ersten Spiele verloren, mit einem 4:2-Heimsieg gegen Lugano aber die ersten Punkte holen können. «Wir wollen gegen Lugano die nötige Aggressivität auf den Platz bringen», sagt René Weiler.
Der FCL-Trainer war sich gestern derweil noch nicht sicher, welcher Torhüter er von Beginn weg auf den Platz schicken soll. «Mirko Salvi ist auch eine Option, entschieden habe ich mich noch nicht», sagt er. David Zibung hat bei der 1:3-Niederlage am Mittwoch keine glückliche Figur abgegeben, muss sowohl das 0:1, wie auch das 1:3 auf seine Kappe nehmen. «Dass ich mir Gedanken mache, hat mit Fehlern von David nichts zu tun», sagt Weiler. «Sondern deshalb, weil sich Mirko seit seiner Verletzung nicht mehr präsentieren konnte.»

Wie schon in der ganzen Vorrunde kam der langjährige Captain Claudio Lustenberger in den ersten beiden Spielen nicht zum Einsatz. Dennoch sass der Linksverteidiger gegen Sion nach langer Verletzungspause immerhin erstmals in dieser Saison wieder auf der Ersatzbank. Dennoch wird Lustenberger auch heute wohl noch nicht zu Spielzeit kommen, verrät René Weiler. «Lustenberger ist noch nicht ganz so weit», sagt er dazu.

Dennoch freut sich Lustenberger, überhaupt wieder im Mannschaftstraining sein zu können und wieder an den Spielen dabei zu sein. «Ich bin einfach glücklich, wieder im Team zu sein. Das gibt Motivation.»

Die beiden Auftaktniederlagen hat Lustenberger nur von aussen beobachtet, dennoch leidet er mit dem Team mit. «Wichtig ist insbesondere, dass man richtig analysiert, wie wir die Tore erhalten haben.» Und der 32-jährige Routinier kommt zum Schluss: «Wir müssen von der ersten Sekunde an bereit sein, dass wir nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen müssen.»

Auch wenn er wohl nicht spielen darf, versuche er der Mannschaft zu helfen: «Ich motiviere die Mitspieler. Aber ich bereite mich sicher auch so vor, dass ich für einen allfälligen Teileinsatz bereit wäre.»

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