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Der georgische Nationalspieler Otar Kakabadze kommt für drei Jahre zum FC Luzern

Der FC Luzern ist auf der Suche nach einem Aussenverteidiger fündig geworden: Otar Kakabadze – ein 23-jähriger, georgischer Nationalspieler – unterschreibt für drei Jahre.
Otar Kakabadze in einem Länderspiel für Georgien. Bild: Nebojsa Parausic/Imago (Belgrad, 10. Oktober 2017)

Otar Kakabadze in einem Länderspiel für Georgien. Bild: Nebojsa Parausic/Imago (Belgrad, 10. Oktober 2017)

«Dank Otar bekommen wir auf der rechten Aussenbahn eine Verstärkung – einen Spieler, der durch seine Physis überzeugt», wird Sportkoordinator Remo Meyer in einer Mitteilung zitiert. «Er ist noch jung und hungrig, und wir sind überzeugt, dass sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist.» Der 17-fache georgische Nationalspieler Otar Kakabadze hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.

Der 23-Jährige kommt von Gimnàstic Tarragona aus Spaniens La Liga 2. Der rechte Aussenverteidiger hat dort in den vergangenen zwei Jahren 44 Meisterschaftsspiele (1 Tor/6 Assists) bestritten.

Kakabadze war am Ende der Saison 2016/17 zwischenzeitlich an den dänischen Superliga-Verein Esbjerg ausgeliehen worden, für die Nordländer spielte er total 12 Partien (1 Assist). Ausgebildet und zum Profi wurde Kakabadze bei Dinamo Tiflis, dem erfolgreichsten Verein Georgiens. Der Abwehrspezialist feierte mit dem Rekordmeister Georgiens zwei Meistertitel, ehe er im Sommer 2016 nach Tarragona zog.

Der zweite Luzern-Georgier ist ein Freund von Gvilia

Beim FCL trifft der neue Rechtsverteidiger auf seinen Landsmann Valeriane Gvilia (24). Mit dem offensiven Mittelfeldmann spielt er gemeinsam im Nationalteam. Die beiden sollen zudem beste Freunde sein.

Sowohl Gvilia wie Kakabadze wurden in der letzten WM-Qualifikation mit Georgien von Luzern entdeckt. Offenbar zeigten sie herausragende Leistungen in einem Team, das im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Nations League ab September lediglich in der viertklassigen Liga D spielen wird. In der Ausscheidungsgruppe für die Weltmeisterschaft in Russland mit Sieger und WM-Teilnehmer Serbien, Irland (2.), Wales (3.), Österreich (4.) und Moldawien (6.) blieb dem relativ kleinen osteuropäischen 3,8-Millionen-Einwohner-Staat nur Platz 5 (10 Spiele, 5 Punkte).

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Ablösesumme soll über 500 000 Franken betragen

Der 1,85 Meter grosse Abwehrspezialist Kakabadze soll für aktuelle FC-Luzern-Verhältnisse nicht unbedingt günstig sein: Die Rede ist von einer Ablösesumme von einer halben Million Euro – umgerechnet muss Luzern also 570 000 Franken an Tarragona überweisen. Beim Klub aus der katalanischen Hafenstadt hätte er noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison gehabt. Kakabadze ist bereits in Luzern. Zum FCL-Debüt dürfte er am Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel gegen GC nicht kommen, dazu fehlt noch die nötige Arbeitsbewilligung. (dw/rem)

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