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Der georgische Nationalverteidiger Kakabadze unterschreibt wohl bald beim FCL

Der FC Luzern dürfte auf der Suche nach einem Aussenverteidiger fündig geworden sein: Otar Kakabadze (23) ist ein georgischer Nationalspieler, dessen Verpflichtung kurz bevorsteht.
Daniel Wyrsch
Otar Kakabadze (in Weiss) in einem Länderspiel für Georgien, verfolgt von Serbiens Aleksandar Kolarov. Bild: Nebojsa Parausic/Imago (Belgrad, 9. Oktober 2017)

Otar Kakabadze (in Weiss) in einem Länderspiel für Georgien, verfolgt von Serbiens Aleksandar Kolarov. Bild: Nebojsa Parausic/Imago (Belgrad, 9. Oktober 2017)

Der FC Luzern dürfte kurz vor dem Schliessen des Transferfensters (übermorgen Freitag um Mitternacht) den gewünschten Aussenverteidiger gefunden haben: Der 17-fache georgische Nationalspieler Otar Kakabadze (23) steht vor der Vertragsunterschrift. Er kommt vonGimnàstic Tarragona aus Spaniens La Liga 2. Der rechte Aussenverteidiger hat dort in den vergangenen zwei Jahren 44 Meisterschaftsspiele (1 Tor/6 Assists) bestritten.

Kakabadze war am Ende der Saison 2016/17 zwischenzeitlich an den dänischen Superliga-Verein Esbjerg ausgeliehen worden, für die Nordländer spielte er total 12 Partien (1 Assist). Ausgebildet und zum Profi wurde Kakabadze bei Dinamo Tiflis, dem erfolgreichsten Verein Georgiens. Der Abwehrspezialist feierte mit dem Rekordmeister Georgiens zwei Meistertitel, ehe er im Sommer 2016 nach Tarragona zog.

Der zweite Luzern-Georgier ist ein Freund von Gvilia

Beim FCL trifft der neue Rechtsverteidiger auf seinen Landsmann Valeriane Gvilia (24). Mit dem offensiven Mittelfeldmann spielt er gemeinsam im Nationalteam. Die beiden sollen zudem beste Freunde sein.

Sowohl Gvilia wie Kakabadze wurden in der letzten WM-Qualifikation mit Georgien von Luzern entdeckt. Offenbar zeigten sie herausragende Leistungen in einem Team, das im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Nations League ab September lediglich in der viertklassigen Liga D spielen wird. In der Ausscheidungsgruppe für die Weltmeisterschaft in Russland mit Sieger und WM-Teilnehmer Serbien, Irland (2.), Wales (3.), Österreich (4.) und Moldawien (6.) blieb dem relativ kleinen osteuropäischen 3,8-Millionen-Einwohner-Staat nur Platz 5 (10 Spiele, 5 Punkte).

Ablösesumme soll über 500 000 Franken betragen

Der 1,85 Meter grosse Abwehrspezialist Kakabadze soll für aktuelle FC-Luzern-Verhältnisse nicht unbedingt günstig sein: Die Rede ist von einer Ablösesumme von einer halben Million Euro – umgerechnet muss Luzern also 570 000 Franken an Tarragona überweisen. Beim Klub aus der katalanischen Hafenstadt hätte er noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison gehabt. Kakabadze ist bereits in Luzern. Zum FCL-Debüt dürfte er am Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel gegen GC nicht kommen, dazu fehlt noch die nötige Arbeitsbewilligung.

Die Verpflichtung von Otar Kakabadze hat der FC Luzern noch nicht bestätigt. Ausser den Vertragsdetails soll alles geregelt sein. Auf Anfragen zu Kakabadze haben der FCL und Sportkoordinator Remo Meyer gestern keine Stellung bezogen.

Interesse am Thuner Verteidiger Facchinetti

Offenbar sind die Transferaktivitäten der Innerschweizer mit den Verpflichtungen von Kakabadze und Mittelstürmer Blessing Eleke sowie der leihweisen Übernahme von Torhüter Mirko Salvi noch nicht abgeschlossen. Auf der Liste von Meyer soll auch der Name des Thuner Abwehrspielers Mickaël Facchinetti (27) stehen. Der Enkel des kürzlich im 83. Altersjahr verstorbenen langjährigen Xamax-Präsidenten Gilbert Facchinetti hat in Thun noch einen Vertrag bis zum Saisonende. Wahrscheinlich müsste der FCL eine halbe Million Franken überweisen, um mit Facchinetti auch hinten links die von Trainer René Weiler geforderte defensive Stabiliät zu erlangen.

Damit Luzerns Investoren auf dem Transfermarkt künftig etwas weniger Geld ausgeben müssen, soll Meyer endlich Verstärkung bekommen: Der frühere Luzerner und Krienser NLA-Spieler Pasquale de Simone (47) soll FCL-Chefscout werden.

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