GERSAG-STADION: Der FCL baut aus – 500 neue Stehplätze

Weil der Gästesektor im Stadion Gersag bis jetzt zu klein war, rüstet der FCL auf. Aber auch die Luzerner Fans kommen auf ihre Kosten.

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An den Stirnseiten des Fussballfeldes werden zusätzliche Stehplätze geschaffen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

An den Stirnseiten des Fussballfeldes werden zusätzliche Stehplätze geschaffen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Das Stadion Gersag gehört zu den kleinsten Stadien in der Schweiz und stösst regelmässig an seine Kapazitätsgrenzen. Jetzt hat der FCL gehandelt und 500 neue Stehplätze geschaffen. Statt wie bisher über 8200 verfügt das Stadion in Emmenbrücke ab sofort über 8700 Plätze. Die neuen Stehplätze werden praktisch gleichmässig auf den Heim- und den Gästebereich verteilt. «Der Gästesektor war mit bisher 410 Plätzen zu klein», sagt Reto Mattmann, Verantwortlicher des Stadionumbaus.

«Das entschärft die Situation»
Erfreut über den Gersag-Ausbau sind auch die Klubverantwortlichen der FCL-Gegner. «Wir wollen, dass das nächste Spiel gegen Luzern reibungslos abläuft», sagt Josef Zindel, Pressesprecher des FC Basel. «Wir sind deshalb dankbar, dass der Gästesektor neu Platz für 640 Fans bietet.» Das entschärfe die Situation, so Zindel. Der FCB spielt am 25. Oktober in Emmenbrücke.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.