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FCL-Goalie mit steigender Formkurve

Eigentlich hätte Mirko Salvi in dieser Saison für GC spielen sollen. Stattdessen reist er nun als Gast in den Letzigrund, wo er heute mit Luzern auf Zürich (16.00) trifft. Beim FCL fühlt sich der Torhüter immer wohler.
Raphael Gutzwiller
Den Ball im Visier: Luzern-Goalie Mirko Salvi. (Bild: Melanie Duchene/Keystone (Luzern, 21. Juli 2018))

Den Ball im Visier: Luzern-Goalie Mirko Salvi. (Bild: Melanie Duchene/Keystone (Luzern, 21. Juli 2018))

Mirko Salvi kehrt er heute an jenen Ort zurück, den er vor der Saison eigentlich als neuen Arbeitsplatz ausgemacht hatte: das Letzigrund-Stadion. Nach einem Jahr auf der Ersatzbank des FC Basel, bei dem er ausgebildet wurde, hat ihn der Grasshopper-Club verpflichtet. Da die Zürcher mit dem österreichischen Nationalgoalie Heinz Lindner bereits über einen starken Goalie verfügen, wäre die Chance hoch gewesen, dass Salvi auch im Letzigrund wie in Basel auf der Bank Platz nehmen würde.

Dann klopfte aber der FC Luzern an, Salvi wechselte kurz nach seinem GC-Transfer leihweise mit Option in die Innerschweiz. «Es ging schon alles sehr schnell», sagt der Waadtländer mit einem Lächeln im Gesicht. Salvi war vom ersten Spieltag an Stammgoalie in Luzern. Seine Aufgabe: Den zum FC Basel abgewanderten Jonas Omlin ersetzen. Vergleiche zum Obwaldner Goalie, dem im Luzerner Umfeld immer noch einige nachtrauern, scheut Salvi nicht. «Omlin ist einer von hier, der sich zu einem super Goalie entwickelt hat. Kein Wunder war er bei den Fans beliebt. Aber er ist nun Vergangenheit. Jetzt bin ich hier und ich gebe mein Bestes.»

Die Tour de Suisse von Mirko Salvi

Mit seinen 24 Jahren hat Mirko Salvi schon viel gesehen im Schweizer Fussball. Der Waadtländer wechselte bereits als Fünfzehnjähriger von Yverdon zum FC Basel. Dort durchlief er alle Juniorenstufe, ehe in Basel zuerst an Biel in die Challenge League und später an den FC Lugano auslieh. Vor allem beim Super-League-Team aus dem Tessin hat Salvi mit starken Leistungen für Aufsehen gesorgt, schon damals wurde er mit einem Transfer nach Luzern in Verbindung gebracht. Stattdessen kehrte er im Sommer 2017 nach eineinhalb Jahren als Stammgoalie in Lugano zum FC Basel zurück. Am tschechischen Nationaltorhüter Tomas Vaclik war in der letzten Saison in Basel aber kein Vorbeikommen. Ausser in den ersten vier Cup-Partien kam Salvi nie zu einem Pflichtspieleinsatz.

Nun ist er also in Luzern, wo er von Spiel zu Spiel besser wird. «Die besseren Leistungen kommen auch mit der Spielpraxis. Dazu kommt, dass das Zusammenspiel mit dem Team immer besser funktioniert», sagt Salvi. In Luzern fühlt sich der Goalie wohl, der FCL habe ein «schönes Stadion mit tollen Fans». Das grosse Interesse von Sportkoordinator Remo Meyer habe Salvi geehrt, daher sei für ihn schnell klar gewesen, dass er in Luzern spielen möchte. Zudem konnte er internationale Spiele bestreiten: in der Europa-League-Qualifikation gegen Olympiakos Piräus. «Leider sind wir schnell ausgeschieden, aber es war eine tolle Erfahrung», erzählt der 24-jährige Torhüter.

Heute läuft Mirko Salvi im Dress des FC Luzern also im Letzigrund auf, wo es gegen den FC Zürich geht. «Das wird sicher ein schwieriges Spiel, aber wir werden alles geben, um zu gewinnen.» Es würde zu Salvis steigender Formkurve passen.

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