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Gvilia spürt nicht das nötige Interesse des FCL: «Ich will Luzern verlassen»

Valeriane Gvilia (24) hat in Luzern zwar noch einen Einjahresvertrag bis zum Ende der neuen Saison. Aber es scheint, dass der technisch versierte Mittelfeldspieler, der in der Rückrunde an Górnik Zabrze ausgeliehen war, nicht in die Innerschweiz zurückkehrt.
Daniel Wyrsch
Valeriane «Vako» Gvilia war unter Trainer Gerardo Seoane einer der besten Techniker, die der FC Luzern in den letzten Jahren in seinen Reihen hatte. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, St. Gallen, 16. Dezember 2018)

Valeriane «Vako» Gvilia war unter Trainer Gerardo Seoane einer der besten Techniker, die der FC Luzern in den letzten Jahren in seinen Reihen hatte. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, St. Gallen, 16. Dezember 2018)

FCL-Profi Valeriane «Vako» Gvilia (24) hat die Meisterschaft mit Górnik Zabrze in der polnischen 1. Liga auf Gesamtplatz 11 abgeschlossen. Der 14-fache Meister schaffte diese Platzierung via Relegation mit fünf Siegen in sieben Partien. Für den Spielmacher Gvilia waren es fünf erfolgreiche Monate in Polen: «Von Beginn an spürte ich das Vertrauen, ich wurde von der Mannschaft, dem Verein und den Fans immer unterstützt.»

Total 17 Ligaspiele (1 Tor, 4 Assists) hat Gvilia mit Górnik bestritten, der georgische Nationalspieler stand immer in der Startelf – und spielte meistens 90 Minuten durch. «Ich habe meinen Beitrag zum Erreichen des Ziels Ligaerhalt geleistet.»

Beim FC Luzern hat Gvilia noch einen Einjahresvertrag bis Ende Juni 2020 plus eine Option auf eine weitere Saison. Sportchef Remo Meyer hat kürzlich im Teleclub gesagt, dass Gvilia im Sommer wohl zum FCL zurückkehrt. «Er hat einzig mit uns einen Vertrag, Górnik oder andere Klubs besitzen auf seine Verpflichtung keinerlei Optionen.»

Enttäuscht über das Verhalten des FC Luzern

Wie sieht der Profi selbst seine Zukunft? Gvilia holt zuerst aus, er schwärmt von einem ersten Halbjahr in Luzern unter Gerardo Seoane: «Wir waren eine unglaubliche Einheit, wurden Dritter.» Immer weniger hat er unter René Weiler gespielt, «mein Selbstvertrauen litt». Das wolle er nicht mehr.

«Luzern ist eine sehr schöne Stadt, aber als Tourist will ich nicht zurückkehren.»

Gvilia ist enttäuscht, dass er in den fünf Leihmonaten kaum Kontakt zum FCL hatte.

«Von Luzern beobachtete mich niemand, es hat mich keiner angerufen.»

Bis Remo Meyer ihn am Montag anrief. Gvilia sagte zum Sportchef: «Ich will Luzern verlassen.» Zwei polnische Erstligisten sollen am Georgier interessiert sein.

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«Europa ist greifbar nahe für den FC Luzern» – der LZ-Fussballtalk vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den FCZ

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