Harsche Kritik der Vereinigten FCL Fan Clubs an den United Supporters Luzern

Die Vereinigten FCL Fan Clubs (VFFC) zeigen sich überrascht vom Vorgehen der United Supporters Luzern (USL). Diese haben ihre Mitglieder zu einem Boykott aufgefordert.

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(zim) «Mit grossem Erstaunen nehmen die Vereinigten FCL Fan Clubs (VFFC) vom Boykottaufruf der Fan-Gruppierung United Supporters Luzern (USL) Kenntnis.» Das schreiben die VFFC in einer Stellungnahme vom Montag. Zwar hätten die VFFC Verständnis für die Sorge um die weitere Zukunft des FC Luzern, sie würden sich jedoch klar gegen jedes Fanverhalten stellen, welches dem FCL Schaden zufügt.

Auch die VFFC sind laut Mitteilung der Meinung, dass in der zukünftigen Investorenfrage eine regionale Lösung ganz klar im Vordergrund stehen muss. Aber dies mit der aktuellen Lage zu vermischen, erachten die VFFC als unredlich. Mit einem Boykottaufruf an die Saisonkartenkäufer etwas erzwingen zu wollen, ist aus Sicht der VFFC kein geeignetes Mittel und eines wahren FCL Fans unwürdig.

Solidarität sei gefragt

Der FC Luzern sei völlig unverschuldet in die aktuelle Situation geraten. Im harten und immer finanzintensiveren Fussballgeschäft sei ein staatlich verordnerter Lockdown eine grosse Herausforderung an jeden Fussballklub. Der FC Luzern und seine aktuelle Führung würden alles unternehmen, um die Situation zu meistern und das FCL-Schiff über Wasser zu halten. Nun sei die Solidarität aller Beteiligten (Spieler, Mitarbeiter, Sponsoren, Investoren und Fans) gefragt.

Die VFFC rufen deshalb in ihrem Schreiben alle FCL-Anhänger auf, den FCL zu unterstützen. Lautstark im Stadion, aber vor allem auch mit dem Kauf der neuen Abo Card für die Saison 20/21. Mit dieser Unterstützung gelte es vor allem zu verhindern, dass der FCL zahlungsunfähig wird oder in einen finanziellen Engpass kommt.