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Beim FCL herrscht Hochbetrieb vor Transferschluss

Der FC Luzern verpflichtet den georgischen Nationalverteidiger Otar Kakabadze (23) bis 2021. Bevor das Transferfenster am Freitag um 24 Uhr schliesst, ist klar, dass Tomi Juric nicht zum FC Basel wechselt. Ob Pascal Schürpf bleibt, ist unklar.
Daniel Wyrsch
Wie sieht die Zukunft von Pascal Schürpf aus? (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 25. Februar 2018))

Wie sieht die Zukunft von Pascal Schürpf aus? (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 25. Februar 2018))

Wie der FC Luzern gestern Morgen bekanntgab, verstärkt er sich mit dem 17-fachen georgischen Nationalspieler Otar Kakabadze. Der 23-jährige Rechtsverteidiger wechselt von Gimnàstic Tarragona aus Spaniens La Liga 2 zu den Innerschweizern. Luzern hat den Spieler im Schlussverkauf – am zweitletzten Tag vor dem Schliessen des Transferfensters – gepostet. Der FCL muss für Kakabadze 500000 Euro oder umgerechnet 570000 Franken nach Tarragona in Katalonien überweisen.

Kakabadze hat in Luzern einen Dreijahresvertrag bis 2021 unterschrieben. «Ich bin glücklich hier zu sein und schaue vorwärts, um zu spielen und der Mannschaft helfen zu können», sagte Kakabadze im FCL-TV. Übermorgen Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel gegen GC dürfte der Georgier wegen der noch fehlenden Arbeitsbewilligung nicht eingesetzt werden. Aller Voraussicht nach wird er nach der Länderspielpause am 15. September in der 2. Runde des Schweizer Cups auswärts in Genf gegen Servette erstmals das FCL-Trikot tragen.

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Meyer ist überzeugt vom Potenzial des Verteidigers

Wie unsere Zeitung bereits am Dienstag geschrieben hat, trifft Kakabadze in der Swisspor-Arena auf seinen Landsmann und Freund Valeriane Gvilia (24). Für die beiden georgischen Internationalen ist es sicher angenehm, wenn sie jetzt auch im gleichen Verein spielen. Gemäss Luzern-Sportchef Remo Meyer fällt der 1,85 Meter grosse Aussenverteidiger Kakabadze insbesondere mit seinem guten Auge und seiner Schnelligkeit auf. «Dank Otar bekommen wir auf der rechten Aussenbahn eine Verstärkung. Er ist ein Spieler, der durch seine Physis überzeugt», wird Meyer in der Medienmitteilung zitiert. Und: «Kakabadze ist noch jung und hungrig, wir sind überzeugt, dass sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist.»

Zwei Aussenverteidiger für Lustenberger und Schwegler

Der FCL möchte sich aber auch auf der linken Abwehrseite verstärken. Trainer René Weiler (44) macht keinen Hehl daraus, dass er nicht mehr mit dem verletzten Claudio Lustenberger (31) rechnet. Den Captain plagt seit der Vorbereitung eine Schambeinentzündung, deren Heilungsverlauf nicht vorauszusagen ist. ­Weiler macht allerdings sowieso den Eindruck, dass er auf neue Kräfte statt den älter gewordenen Routiniers Lustenberger und Christian Schwegler (34) setzen will. Am Beispiel der Verpflichtung von Kakabadze ist zu erkennen, dass er dem schon länger angeschlagenen Rechtsverteidiger Schwegler kaum mehr konstante Leistungen in früherer Bestform zutraut. Wahrscheinlich in die Rolle von Backups dürften zudem Simon Grether (26) und Silvan Sidler (20) rutschen, falls Sportkoordinator Meyer heute auch noch Mickaël Facchinetti (27) vom FC Thun loseisen könnte. Der Enkelsohn des kürzlich verstorbenen Xamax-Ehrenpräsidenten Gilbert Facchinetti spielt seit zehn Jahren in der Super League, er hat für seinen Stammverein Xamax, Lausanne, St. Gallen und Thun total 197 Ligapartien im Oberhaus (2 Tore, 12 Assists) bestritten. Ende Juli hat er beim Thuner 2:1-Heimsieg gegen Luzern einen Treffer erzielt, im letzten Match gegen Lugano (1:1) kam er nicht zum Einsatz. Er hat in Thun einen Einjahresvertrag mit Option. Facchinetti dürfte deshalb zwischen 300000 und 500000 Franken Ablöse kosten.

Juric muss in Luzern bleiben, Schürpf bleibt zu 50 Prozent

Für den abwanderungswilligen FCL-Stürmer Tomi Juric (27) gab es nach dem Medizin-Check vom Mittwoch in Basel im Gespräch mit Marco Streller ein böses Erwachen. Der FCB-Sportchef teilte ihm mit, dass sich die Transferkommission gegen seine Verpflichtung entschieden hat. Nun muss der australische Internationale mit Muskelfaserriss, der seit April nicht mehr für Luzern gespielt hat, seinen Einjahresvertrag beim FCL wohl oder übel ­erfüllen. Juric hat noch nie unter Weiler trainiert. Andererseits könnte der Australien-Kroate bereits im Winter fast ablösefrei den Klub verlassen. Zu hoffen ist, dass er sich nochmals reinhängt beim FCL, zu gebrauchen wäre der physisch starke Center mit der richtigen Einstellung allemal.

Noch immer offen ist die Zukunft von Linksaussen Pascal Schürpf (29). Der beste Luzern-Torschütze 2018 (16 Ligaspiele, 13 Tore) wird weiter von Challenge-League-Leader Lausanne umworben. Die Chancen sollen 50 zu 50 stehen, dass Schürpf bleibt oder an den Genfersee zieht.

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