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Der FC Luzern hofft auf ein denkwürdiges Duell mit Olympiakos Piräus

Der Respekt des FC Luzern vor Olympiakos ist vor dem Qualifikations-Hinspiel zur Europa League gross: Gegen den griechischen Rekordmeister wird der FCL am Donnerstag (20 Uhr, SRF info) vor allem defensiv agieren.
Daniel Wyrsch, Piräus
Musste das Training auf dem Nebenplatz austragen: der FC Luzern mit Trainer René Weiler (Mitte mit Ball). (Bild: Martin Meienberg/Freshfocus (Piräus, 8. August 2018))

Musste das Training auf dem Nebenplatz austragen: der FC Luzern mit Trainer René Weiler (Mitte mit Ball). (Bild: Martin Meienberg/Freshfocus (Piräus, 8. August 2018))

Luzern-Trainer René Weiler (44) mochte sich nicht aufregen, dass der FC Luzern gestern nicht wie üblich auf dem Rasen des Karaiskakis-Stadions trainieren durfte. «Was nützt es, wenn ich mich enerviere?», fragte er rhetorisch. Die Verantwortlichen von Olympiakos Piräus wollten dem für sie unbekannten Gast nicht die ihm zustehende Möglichkeit geben, eine Trainingseinheit im Stadion zu absolvieren. Grund: Die Unterlage sei nicht in gutem Zustand und benötige deshalb Schonung.

Weiler trainierte mit seinem Team auf einem anderen Platz und entschied sich quasi für ein Light-Programm im Stadion: Bei der Besichtigung bekamen die FCL-Profis wenigstens schon mal einen Eindruck der über 32 000 Fans fassenden Arena und des Spielfeldes. Die Unterlage dürfte für das heutige Spiel zumindest in einem akzeptablen Zustand sein. In Griechenland ist die Meisterschaft noch nicht gestartet. Für Olympiakos ist das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Luzern die erste Pflichtpartie der Saison.

Auf Besichtigungs-Tour: Dren Feka, Francisco Rodriguez und Lucas Alves. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Das Georgios-Karaiskaki-Stadion von Olympiakos. Hier wird am Donnerstag das Qualifikationsspiel stattfinden. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Warteraum im Georgios-Karaiskaki-Stadion von Olympiakos. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Trainer René Weiler spricht im Training am Mittwoch zur Mannschaft. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Filip Ugrinic tritt gegen Silvan Sidler an. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Stefan Wolf, Valeriane Gvilia und Christian Schwegler mit Körperkontakt. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Voller Einsatz von Simon Grether. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Blessing Eleke stürmt gegen Silvan Sidler. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Torhüter Mirko Salvi gibt aus. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Bei der Besprechung: Valeriane Gvilia, Assistenztrainer Thomas Binggeli, Christian Schneuwly, Trainer René Weiler und Torhütertrainer Lorenzo Bucchi. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Filip Ugrinic, Yannick Schmid, Idriz Voca und Francisco Rodriguez bahnen sich ihren Weg zum Ball. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Assistenztrainer Thomas Binggeli bei einer Aufwärmübung. Vorne: Lucas Alves, Silvan Sidler, Pascal Schürpf und Yannick Schmid. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Valeriane Gvilia gegen Ruben Vargas im Training am Mittwoch. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Christian Schwegler, Assistenztrainer Michael Silberbauer und Trainer René Weiler. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
FCL-Trainer René Weiler. Ob seine Mannschaft sich gegen die Griechen behaupten kann, wird sich am Donnerstagabend zeigen. (Bild: Martin Meienberger, Olympiakos, 8. August 2018)
Wann gehts endlich los? Marvin Schulz, Simon Grether, Valeriane Gvilia, Christian Schneuwly und Trainer René Weiler beim Training.
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Der FC Luzern in Piräus

Captain Christian Schneuwly stand den Medien neben Weiler Red und Antwort. Der 30-jährige Offensivspieler hatte zweimal mit YB und einmal mit Thun die Gruppenphase der Europa League erreicht. «Das ist gigantisch, wenn man so viele internationale Partien bestreiten kann», sagte Schneuwly und schwärmte: «Die Duelle gegen Liverpool, Tottenham und Fenerbahce bleiben mir immer in Erinnerung.»

Gerade das Vordringen des kleinen FC Thun in der Saison 2011/12 in die lukrative Europa League ist ein Erfolg, den Luzern bisher immer verpasst hat. Gegen Utrecht, Genk, St. Johnstone, Sassuolo und Osjek war jeweils schon in der ersten Runde Endstation. Der 44-fache griechische Meister ist nun ein Gegner, den man sich in der Innerschweiz bestimmt nicht gewünscht hat. Schneuwly hofft trotzdem auf ein weiteres denkwürdiges Europacupduell in seiner Karriere, er nimmt Schritt um Schritt: «Zuerst wollen wir ein gutes Hinspiel machen, dann ist in einer Woche zu Hause alles möglich.»

Weiler wird mit Luzern «nicht das Spiel machen»

Coach René Weiler ist sich bewusst, dass ein Verein auf den FCL wartet, «bei dem man unzufrieden ist, gegen uns die Europa-League-Qualifikation bestreiten zu müssen. Olympiakos ist sich an Auftritte in der Champions League gewöhnt.» Der Serienmeister ist letzte Saison wie Luzern Dritter geworden. «Wir sind klarer Underdog», sagt Realist Weiler. Spielt er taktisch auf Schadensbegrenzung? «Es tönt vielleicht nach grossem Respekt, aber wir werden sicher nicht das Spiel machen.»

Weiler verspricht mit seinem Team, alles zu versuchen. «Doch beim Wetten würde ich bei dieser Affiche nicht das ganze Vermögen auf Luzern setzen.»

Olympiakos Piräus – FC Luzern (Donnerstag, 20.00 Uhr, SRF info, live auf Luzernerzeitung.ch). – SR Léonard (FRA).

Luzern: Salvi; Grether, Lucas Alves, Schmid, Sidler; Ugrinic, Voca; Schneuwly, Gvilia, Schürpf; Eleke. – Bemerkungen: Luzern ohne Juric, Lustenberger, Knezevic, Cirkovic und Custodio (alle verletzt). Fraglich: Schulz.

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