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Sportchef Meyer hat den neuen Senegal-Flügel in Kairo unter die Lupe genommen

Der FC Luzern verpflichtet für die kommenden vier Jahre den senegalesischen U23-Internationalen Ibrahima Ndiaye vom ägyptischen Club Wadi Degla FC. Für den FC Luzern geht es nach dem Färöer-Trip in der Europa League gleich weiter: Am Sonntag (16.00, Stade de Genève) wartet Aufsteiger Servette auf den FCL.
Turi Bucher
Bild: PD

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Heute reiste die FCL-Equipe nach dem Mittagstraining im Car bereits nach Genf, zur Übernachtung im Hotel etwas ausserhalb der Stadt. «Wir wollen gegen Servette bestimmen, was auf dem Platz passiert», sagt Luzerns Trainer Thomas Häberli bestimmt. «Das muss nicht unbedingt Ballbesitz heissen, wenn wir das Spielgeschehen in die gegnerische Platzhälfte verlagern können.» Er sei sich bewusst, so Häberli weiter, dass bei den Genfern die Euphorie nach dem Aufstieg weiter anhalte, «aber wir wollen in Genf punkten».

Senegalese Ndiaye trainiert bereits mit dem FCL

Der FCL hat sich unterdessen wie angekündigt mit einem Flügelspieler verstärkt. Es ist der 21-jährige Ibrahima Ndiaye. Der U23-Internationale aus Senegal spielte zuletzt beim ägyptischen Club Wadi Degla FC in Kairo. In der Saison 2017/18 wurde er nach Griechenland ausgeliehen, für Wadi Degla erzielte Ndiaye in Ägyptens Premier League in 72 Spielen 20 Tore (12 Assists). Offensivspieler Ndiaye erhielt einen Vierjahresvertrag und wird beim FCL die Trikotnummer 7 tragen. Pikant: In Serbien spielt ein Senegalese mit demselben Namen. FCL-Sportchef Remo Meyer dazu:

«Ich habe schon den richtigen Spieler nach Luzern transferiert. Ich habe die Entwicklung Ndiayes ein Jahr lang verfolgt, war vor einem Jahr selber in Ägypten vor Ort. Mit seiner Schnelligkeit wird er ein Element in die Mannschaft zurückbringen, welches nach dem Abgang von Ruben Vargas ein wenig gefehlt hat.»

Damit ist die Transfertätigkeit beim FCL nicht unbedingt erledigt. Ein weiterer Zuzug sei «nicht ausgeschlossen», sagt Meyer zuerst, um es später durch ein «gut möglich» zu ersetzen.

Linksfüsser Ndiaye absolvierte am Freitag die medizinischen Tests, wird heute gegen Servette noch nicht spielberechtigt sein und auch in der Europa League nicht zum Einsatz kommen. Erstmals dürfte Ndiaye beim Heimspiel vom Sonntag, 11. August, gegen den FC Thun mit dabei sein.

Schneuwly wie damals Delgado

Vom Tisch ist nun beim FCL der überraschende, ja abrupte Abgang von Ex-Captain Christian Schneuwly. «Es war ein wohlüberlegter und mit grosser Ehrlichkeit vorgetragener Entscheid von Schneuwly», sagt Sportchef Meyer. Auf die Frage, ob der FCL nicht besser einen Verkauf und somit einen finanziellen Erlös in Betracht gezogen hätte, antwortet Meyer: «Das kann man auf beide Seiten auslegen. Durch die sofortige Vertragsauflösung haben wir ja schliesslich auch Geld gespart.» Trainer Häberli erwähnte nebenbei, er habe Schneuwly bis zu dessen Trennungswunsch zu den Stammspielern gezählt, «er hätte auf den Färöer-Inseln gegen Klaksvik von Anfang an gespielt.» Häberli weiter:

«Solche unerwartete Trennungen, wie sie damals auch zwischen Matias Delgado und dem FC Basel stattgefunden haben, gibt es im Fussball halt ab und zu auch.»

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