INTERVIEW MORININI: Roberto Morininis Vergleich mit Luxemburg

Roberto Morinini weiss, dass sein Team bei Leader Basel nur Aussenseiter ist. Trotzdem glaubt er an eine Überrasch­ung und verweist dabei auf ein aktuelles Beispiel.

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Roberto Morinini blickt optimistisch nach Basel. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Roberto Morinini blickt optimistisch nach Basel. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Roberto Morinini, der neue Trainer des FCL, war am Mittwoch interessierter Besucher des Länderspiels in Zürich. 

Gestern Donnerstag nun zog er den überraschenden Ausgang dieser Partie als Vergleich für den kommenden Auftritt seines Teams beim FC Basel heran. «Die Schweiz», sagte er, «war der grosse Favorit, doch gewonnen hat mit Luxemburg der grosse Aussenseiter. 

Im Fussball läuft nicht immer alles so, wie es auf dem Papier aussieht. Und deshalb müssen wir am Samstag in Basel ebenfalls an unsere Chance glauben, auch wenn die Aufgabe schwierig ist.»

Die Meisterschaftspause genutzt
Morinini glaubt, die Pause wegen der WM-Qualifikation mit seinem Team gut genutzt zu haben, vor allem was den taktischen Bereich und die Organisa­tion betrifft. Gleichzeitig konnte er sich auch einen Eindruck von den Neuverpflichtungen machen. 

Zwar noch nicht von Verteidiger Frantz Bertin, der erst heute nach zwei Länderspiel-Einsätzen mit Haiti zum Team stösst, dafür aber von Joetex Frimpong und João Paiva. «Frimpong ist ein sehr schneller Stürmer», erklärt Morinini, «während Paiva vor allem technisch gut ist und in den 1:1-Duellen seine Stärken hat. Bei ihm ist aber sicher die physische Verfassung noch nicht so, wie sie sein sollte.»

Alex Trunz

Liveticker: Zisch ist morgen in Basel live dabei und berichtet ab 17.45 Uhr.

Im Video-Interview mit Roberto Morinini erfahren Sie, wer im St. Jakob stürmen wird und wie sein Team Leader Basel ein Bein stellen will: