INTERVIEW: Rolf Fringer, naht Ihr Ende als FCL-Coach?

Am Mittwoch in einer Woche trägt der FC Luzern in Zug ein Freundschaftsspiel gegen Aserbaidschan aus. Rolf Fringer hat dazu eine Geschichte zu erzählen.

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Erinnerungen an Aserbaid­schan: FCL-Trainer Rolf Fringer. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Erinnerungen an Aserbaid­schan: FCL-Trainer Rolf Fringer. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Rolf Fringer, steht zu befürchten, dass Sie trotz dem Sieg zum Saisonstart in Bellinzona nicht mehr lange Trainer des FC Luzern sein werden?
Rolf Fringer: (mit fragendem Gesichts­ausdruck) Hä?

Der FCL bestreitet ja bald ein Testspiel gegen Aserbaidschan, und das 0:1 im August 1996 bedeutete den Anfang vom Ende ihrer Zeit als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.
Fringer: (lacht schallend). Ach so, das meinen Sie. Das Testspiel habe ich selber abgemacht, weil ich den Mann kenne, der Berti Vogts als Trainer für Aserbaidschan vermittelt hat. Schliesslich bin ich ja ein Volksheld in diesem Land (schmunzelt).

Warum testen Sie am nächsten Mittwoch (19.30, Zug) gegen Aserbaidschan?
Fringer: Der Zeitpunkt nach drei Spielen ist nicht schlecht. Ich kann jene Leute laufen lassen, die wenig Spielpraxis bekommen haben.

Welche Emotionen ruft in Ihnen das Wort Aserbaidschan heute hervor?
Fringer: Stets ein Schmunzeln. Und jetzt hat mich auch noch Ottmar Hitzfeld in der Hitliste der Debakel überholt (1:2 in der laufenden WM-Qualifikation gegen Luxemburg, Anm. d. Red). Schade, dass ich die Spitzenposition abgeben musste.

Interview Andreas Ineichen

Das ausführliche Interview lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.