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INVESTITION: 1,5 Millionen für Seebodenalp

Der Bezirk will den Seilbahn-Neubau mit 1,5 Millionen Franken unterstützen. Das letzte Wort haben die Stimmbürger.
Jakob Jantscher (vorne), hier im Luftduell mit Zürichs Yassine Chikaoui, sorgt mit seinen Freistössen für Torgefahr. (Bild Philipp Schmidli)

Jakob Jantscher (vorne), hier im Luftduell mit Zürichs Yassine Chikaoui, sorgt mit seinen Freistössen für Torgefahr. (Bild Philipp Schmidli)

Der Bezirksrat Küssnacht will dem Souverän einen Verpflichtungskredit über 1,5 Millionen Franken für den Neubau der Luftseilbahn Küssnacht–Seebodenalp schmackhaft machen. «Die bestehende Luftseilbahn stellt für Wanderer, Schulen, Sportler, Anwohner und Tagestouristen das ideale Transportmittel dar», sagt Bezirksammann Michael Fuchs. Für die Erschliessung der Seebodenalp sei die Luftseilbahn dringend nötig. «Es braucht zur sinnvollen Erschliessung beides, die Strasse und die Luftseilbahn. Weder das eine noch das andere hat auf sich allein gestellt den Nutzen, der notwendig ist.» Das Geschäft kommt am 12. Februar 2017 an die Urne.

«Touristisches Nervenzentrum»

Für den Bezirk Küssnacht sei die Seebodenalp «ein wichtiges Naherholungsgebiet», «ein touristisches Nervenzentrum von sehr hoher Bedeutung». Dies betonten Bezirksammann Michael Fuchs und Säckelmeister Hansheini Fischli an der gestrigen Medienorientierung. Die Erneuerung der Luftseilbahn wird insgesamt rund 4,8 Millionen Franken kosten. Die Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp AG hat ihre Hausaufgaben bereits zu einem grossen Teil erledigt.

Wesentlich ist, dass die eidgenössische Konzession für die Luftseilbahn Küssnacht–Seebodenalp im Jahr 2017 abläuft. Um eine neue Konzession zu erhalten, muss die Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp AG Investitionen in eine neue Bahn und in die Infrastruktur tätigen.

Die grösste Herausforderung für die Betreiberin der Luftseilbahn liegt in der Finanzierung der neuen Luftseilbahn. Die nötigen Mittel werden durch einen Drittel mit Eigenkapital gedeckt, für den Rest wird Fremdkapital benötigt, wie Hansheini Fischli sagte. Mit einem Verpflichtungskredit in der Höhe von 1,5 Millionen Franken will der Bezirk Küssnacht das Vorhaben unterstützen. «Davon sollen die AG 1 Million Franken als zinsloses Darlehen und eine halbe Million Franken als Investitionsbeitrag à fonds perdu erhalten», sagte Fischli weiter. Das Darlehen wird die Luftseilbahnbetreiberin gemäss ihrem Businessplan bis zum Jahr 2040 dem Bezirk zurückzahlen müssen.

Bezirksrat glaubt an «Erfolgsprojekt»

Die Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp AG habe seit ihrem Bestehen immer mit positiven Zahlen aufgewartet. Dies im Bereich der Frequenzen wie auch in der Rechnung. Damit rechnet man auch in Zukunft, die Voraussetzungen dazu seien hervorragend. «Die Bahn steigert die Kapazität, und sie ist mit dem öffentlichen Verkehr ideal erschlossen. Der Bezirksrat ist überzeugt, dass die Seilbahn weiterhin ein Erfolgsprojekt sein wird», so Michael Fuchs.

Erhard Gickkanton@luzernerzeitung.ch

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