Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Italiener zeigen viel Respekt vor dem FC Luzern

Sassuolo-Trainer Eusebio Di Francesco betont: «Wir unterschätzen Luzern nicht.» (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Sassuolo-Trainer Eusebio Di Francesco betont: «Wir unterschätzen Luzern nicht.» (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Europa League dw. Sassuolo-Captain Francesco Magnanelli (31) ist seit elf Jahren bei der US Sassuolo Calcio. Der Mittelfeldspieler hat beim steilen Aufstieg des Vereins von der Serie C2 bis hin auf Platz 6 der Serie A mitgewirkt. Als «kleines Märchen» wird in Italien die unglaubliche Entwicklung des kleinen Klubs bezeichnet.

Wenn die Mannschaft aus der 40 000-Einwohner-Stadt zwischen Parma und Bologna heute erstmals im Europacup spielt, «dann werden wir so enthusiastisch sein wie Kinder, die erstmals draussen im Park spielen dürfen», sagt der bärtige Magnanelli. Man nimmt es ihm ab, er ist gestern Abend vor dem Abschlusstraining nicht in die Medienkonferenz gekommen, um Witze zu reissen. Sehr ernsthaft betont er: «Wir unterschätzen Luzern nicht, schliesslich hat die Mannschaft in der Schweizer Super League Platz 3 erreicht.»

Magnanelli findet, dass der FCL gut organisiert und physisch stark sei. «Das ist ein unangenehmer Gegner, wir hätten uns erhofft, dass wir ein einfacheres Los bekommen hätten.»

Ein Nachteil sei der Zeitpunkt dieses Duells mit Luzern, da die Innerschweizer bereits eine Meisterschaftsrunde in den Beinen haben, während in der Serie A die Saison erst einen Monat später beginnt. Darum will Sassuolo-Trainer Eusebio Di Francesco den läuferischen und konditionellen Vorteil der Schweizer unterbinden. «Wir dürfen Luzern nicht spielen lassen. Vor allem das Flügelspiel müssen wir verhindern.»

Klubscouts beobachteten den FCL im Testspiel gegen Schalke (4:2) und beim Saisonstart am letzten Samstag in Lugano (2:1). Di Francesco sah sich die Videos dieser Partien an. Ausserdem tauschte er sich mit Luganos Ex-Trainer Zdenek Zeman über Luzern aus.

Di Francesco wiederholt fast gebetsmühlenhaft: «Die Spieler unterschätzen Luzern nicht. Ich bin beruhigt, dass sie mit viel Engagement bei der Sache sind. Es ist ein wichtiger Match für uns.»

Stolz ist der Sassuolo-Trainer, dass der Match live auf Sky Italia gesendet wird. «Wir sind nun das erste italienische Team, welches live am TV kommt.»

Bekanntester Name ist Cannavaro

Den prominentesten Namen bei Sassuolo trägt übrigens Paolo Cannavaro (35). Er ist der Bruder von Fabio Cannavaro (42), dem Weltmeister von 2006 mit Italien und Weltfussballer 2006.

Übrigens: Anders als Markus Babbel, für den im heutigen Hinspiel ein 0:0 kein schlechtes Resultat wäre, antwortet Di Francesco auf die Frage nach dem Wunschergebnis im ersten von zwei Vergleichen mit dem FCL: «Sempre vincere» – wir wollen immer gewinnen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.