JOKER: Von der Bank des FCL kommt zu wenig

Der FC Luzern hat in dieser Saison nach einem Rückstand noch kein Spiel gewonnen. Auch deshalb, weil der Mannschaft die Impulse eines guten Jokers fehlen.

Drucken
Teilen
Wenn er eingewechselt wird, hat er einen schweren Stand: Als Joker traf Jacopo Ravasi (Mitte) noch nie. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Wenn er eingewechselt wird, hat er einen schweren Stand: Als Joker traf Jacopo Ravasi (Mitte) noch nie. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am Ende überkam FCL-Trainer Rolf Fringer wahrscheinlich das Mitleid mit seinen Profis. Er hatte gesehen, wie sie beim 0:2 in Bellinzona zwar kämpften, sich aber saft- und kraftlos über den Platz schleppten. Deshalb verordnete Fringer seiner Mannschaft erst einmal zwei trainingsfreie Tage.

Ein Problem war offensichtlich: Wenn Fringer seine Ersatzspieler zum Warmlaufen schickt, bricht beim Gegner nicht gerade Panik aus. Denn das Kader ist nicht breit genug besetzt, als dass regelmässig Impulse von der Bank kommen könnten.

«Wir haben eben keinen Doumbia oder Lustrinelli im Kader», stellt Fringer fest. Der Coach wechselt regelmässig Jacobo Ravasi, Janko Pacar oder Jean-Michel Tchouga ein. Das Ergebnis ist ernüchternd: Alle drei Akteure warten noch immer auf ihren ersten Treffer oder Assist als Einwechselspieler.

Carsten Meyer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.