KADERPLANUNG: Kampf um Stars und Talente ist entbrannt

Der FC Luzern plant die neue Saison. Dusan Veskovac muss sich bis am Donnerstag entscheiden. Und für Davide Chiumiento interessiert sich ein Klub aus Deutschland.

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Davide Chiumiento - zaubert er auch in der nächsten Saison beim FC Luzern? (Bild Keystone)

Davide Chiumiento - zaubert er auch in der nächsten Saison beim FC Luzern? (Bild Keystone)

FCL-Sportchef Bruno Galliker traf sich gestern mit Vertretern des FC Wohlen und hoffte auf Einigung im Fall Dusan Veskovac.

Der 22-jährige Innenverteidiger aus Serbien ist vertraglich bis 2009 an die Aargauer gebunden, soll aber nach Vorstellungen der Luzerner die Zukunft beim FCL verbringen, nachdem er bereits die Rückrunde auf der Allmend verbracht und dabei konstant starke Leistungen gezeigt hatte. Das Gespräch endete aber nicht mit dem gewünschten Resultat. Galliker will nun bis am Donnerstag Klarheit.

Zwei Wiler unter Beobachtung
Am Abend fuhr Galliker von Wohlen nach Zug, um die Challenge-League-Partie des FC Wil gegen Cham zu sehen. Konkret: Er beobachtete die beiden Wiler Stürmer Samel Sabanovic (gestern gegen Cham dreifacher Torschütze) und Jacopo Ravasi an. Sabanovic ist ein 25-jähriger Serbe, Ravasi ein 21-jähriger Italiener.

Chiumiento: KSC-Interesse?
Weiterhin beim FCL bleiben soll Davide Chiumiento, obwohl der 23-Jährige offenbar das Interesse des Karlsruher SC geweckt haben soll. Der Bundesligist befindet sich auf der Suche nach einem Ersatz für Spielmacher Tamas Hajnal, der zu Dortmund abwandert. Für Chiumiento, dem in Luzern eine gute Saison glückte, steht angeblich eine Ablösesumme von 750 000 Franken im Raum. «Das würde kaum reichen», betont Galliker, «wir wollen Chiumiento keineswegs abgeben.»

Für den Spieler endete die Saison mit Schmerzen. Gegen Xamax zog er sich einen Schlüsselbeinbruch zu. Er kommt zwar um eine Operation herum, muss aber mit einer vier- bis sechswöchigen Pause rechnen.

Bader geht nach Deutschland
Von den Spielern, die den FCL verlassen, hat Pascal Bader einen neuen Klub gefunden. Bader unterschrieb beim deutschen Regionallisten VfR Aalen einen Zweijahresvertrag. Er hofft, dass er mit seinem neuen Arbeitgeber in der 2. Bundesliga spielen kann. Aalen hat drei Runden vor Schluss zwei Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

Peter Birrer