Kaenzig von YB zum FC Luzern?

Ilja Kaenzig musste am Dienstag überraschend schnell sein Büro in Bern räumen. Er ist freigestellt – und nun in Luzern trotz Dementi ein grosses Thema.

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Ilja Kaenzig rückt beim FCL in den Fokus. Heute beraten die Investoren. (Bild: Keystone/Lukas Lehmann)

Ilja Kaenzig rückt beim FCL in den Fokus. Heute beraten die Investoren. (Bild: Keystone/Lukas Lehmann)

Am Dienstag wurde bekannt: Ilja Kaenzig (39) ist bei den Young Boys gescheitert. Nicht wirtschaftlich, dem CEO über das Stade de Suisse und die YB-Profifussballer fehlte der sportliche Erfolg in Bern.

Wird der in Sursee aufgewachsene Kaenzig nun ein Tahma für den FC Luzern? Er war gestern zwar nicht erreichbar, in einem Gespräch mit der «Neuen Luzerner Zeitung» hatte er vor sechs Wochen aber offen über den FCL gesprochen. «Der FC Luzern ist für mich immer speziell gewesen.» Er schwärmte auch von den Möglichkeiten: «Ich bin sicher, Luzern kann eine Nische im Schweizer Fussball finden und künftig zu den drei, vier Spitzenklubs zählen.»

Demonstartives Dementi

Kaenzig trifft sich zudem regelmässig mit FCL-Ehrenpräsident Walter Stierli. Stierli meinte dazu allerdings fast schon auffällig demonstrativ: «Wir sind zusammen im Komitee der Swiss Football League. Das hat überhaupt keine Auswirkungen auf unsere jetzige Situation.» Aber Stierli muss aufgefallen sein, wie seit seinem Rücktritt im Mai ein Führungsvakuum entstanden ist und ein Manager mit Fussballsachverstand und Ausstrahlung dem FCL sehr gut tun würde. Es ist hingegen unklar, wie der wichtigste Investor neben Stierli, Bernhard Alpstaeg, zu Kaenzig steht.

Investoren beraten am Mittwoch

Am Mittwochmittag treffen sich die FCL-Investoren im «Schützenhaus» in Luzern. Die tiefroten Zahlen werden sicher ein Traktandum sein wie auch die Zukunft von Sportchef Heinz Hermann. Über den möglichen neuen FCL-CEO Kaenzig werden die Investoren auch reden.

Daniel Wyrsch

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