Keine Sperre gegen Nelson Ferreira

Sein Schlag an den Hinterkopf des FC-Thun-Spielers Benjamin Lüthi hat für Nelson Ferreira keine Konsequenzen. Gund: Da der Schiedsrichter die fragliche Szene beobachtet hat, handelt es sich um einen unumstösslichen Tatsachenentscheid.

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Nelson Ferreira, links, schlägt Benjamin Lüthi an den Hinterkopf. (Bild: SF)

Nelson Ferreira, links, schlägt Benjamin Lüthi an den Hinterkopf. (Bild: SF)

Grosses Glück für den FCL-Spieler Nelson Ferreira. Für seinen Schlag an den Hinterkopf von Benjamin Lüthi bleibt ungeahndet. Wie der FCL am Donnerstag mitteilte, erhält Ferreira keine nachträgliche Sperre wegen des Vorfalls beim Super League Spiel vom 6. März gegen den FC Thun. Damit ist Ferreira am kommenden Samstag im Spiel gegen die Grasshoppers Zürich spielberechtigt.

Die Swiss Football League begründet den Entscheid zu Gunsten Ferreiras wie folgt: «Der stellvertretende Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen der Swiss Football League hatte nach dem Meisterschaftsspiel FC Thun gegen FC Luzern vom 6. März gegen Nelson Ferreira von Amtes wegen ein Verfahren wegen seines Verhaltens eingeleitet. Die Untersuchung hat ergeben, dass der Schiedsrichter des betreffenden Spiels die fragliche Szene beobachtet und gestützt darauf einen Tatsachenentscheid gefällt hat. Deshalb besteht kein Raum für eine nachträgliche Sanktionierung.»

pd/zim