Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Klaksvik-Experte: «Die Chancen fürs Weiterkommen gegen den FC Luzern stehen bei 2 Prozent»

Für Klaksvíkar Ítróttarfelag, wie der Verein mit vollem Namen heisst, ist das Duell gegen den FC Luzern ein Highlight. Der färöische Sportreporter Jákup Ósá schreibt für die Wochenzeitung Norðlýsið und für den Fussball-Blog Bolt.fo über den Verein. Im Interview schätzt er Klaksviks Chancen ein.
Raphael Gutzwiller
Sportreporter und Klaksvik-Experte Jákup Ósá. (Bild: PD)

Sportreporter und Klaksvik-Experte Jákup Ósá. (Bild: PD)

Das Hinspiel hat Klaksvik in Luzern mit 0:1 verloren. Was erwarten Sie im Rückspiel?

Jákup Ósá: Es wird für Klaksvik sehr schwer, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Das Team muss zweimal treffen, und das würde gegen dieses gute Luzern einer Sensation gleichkommen. Bei einem 0:0 im Hinspiel hätte ich Klaksvik vielleicht 20 Prozent fürs Weiterkommen gegeben, jetzt glaube ich stehen noch etwa bei 2 Prozent. Luzern ist haushoher Favorit.

In Luzern war auffällig, wie defensiv Klaksvik gespielt hat. Ändert sich dies im Rückspiel zu Hause?

Klaksvik will offener spielen. Das zumindest hat Trainer Mikkjal Thomassen nach dem Hinspiel gesagt. Ich persönlich glaube aber, dass Klaksvik in vielen Phasen immer noch sehr defensiv spielen muss, weil Luzern mehr Qualität besitzt.

Klaksvik hat bereits zwei Gegner in Qualifikation ausgeschaltet, zunächst Tre Fiorio aus San Marino, dann Riteriai aus Litauen. Ist rund um das Team eine kleine Euphorie ausgebrochen?

Tatsächlich spielt Klaksvik in diesem Sommer sehr gut und erfolgreich in Europa. Das Weiterkommen gegen Tre Fiori konnte man erwarten, dasjenige gegen Riteriai war aber schon sehr überraschend. Denn man darf nicht vergessen: Klaksvik hat nur 5000 Einwohner und die Spieler arbeiten neben dem Fussball noch. Eine grosse Euphorie gibt es zwar nicht, aber die Leistungen werden von den Menschen bewundernd zur Kenntnis genommen. Das Hinspiel gegen Luzern wurde als ausgesprochen gute Leistung eingeschätzt, zumal es sehr heiss war und das Team in heldenhafter Manier gekämpft hat.

Wird das Stadion in Toftir demnach gut gefüllt sein?

Es werden wohl ähnlich viele Zuschauer da sein, wie gegen Riteriai. Damals kamen fast 1000 Zuschauer nach Toftir. Dass mehr Zuschauer gegen Luzern kommen, glaube ich nicht, weil die Chancen aufs Weiterkommen nur minimal ist.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.