KLAUSEL: FCL wohl ohne Einigung mit Renggli nach Bern

Die Arbeit von FCL-Trainer Carlos Bernegger wird erschwert. Er muss gegen YB auf Captain Michel Renggli in der Startformation verzichten.

Drucken
Teilen
Michel Renggli (rechts): gegen YB kaum von Beginn an im Einsatz (links Coach Carlos Bernegger). (Bild: Philipp Schmidli)

Michel Renggli (rechts): gegen YB kaum von Beginn an im Einsatz (links Coach Carlos Bernegger). (Bild: Philipp Schmidli)

dw. Zwischen dem FC Luzern und Captain Michel Renggli (34) hat es noch keine Einigung für dessen auslaufenden Vertrag mit automatischer Verlängerung gegeben. Unsere Zeitung berichtete in der Ausgabe vom letzten Dienstag exklusiv, dass der Klub in der nächsten Saison nicht mehr mit dem langjährigen Mittelfeldspieler plant. Der Haken: In Rengglis aktuellem Kontrakt ist eine Klausel enthalten, dass sich sein Vertrag automatisch verlängert, falls er eine bestimmte Anzahl Ligaspiele bestritten hat. In der laufenden Rückrunde bräuchte er nur noch eine Partie in der Anfangsformation, damit er die Bedingungen erfüllt. Sportchef Alex Frei (34) möchte nun, dass Renggli eine Vereinbarung unterschreibt, in welcher der bisherige Vertrag als nichtig erklärt wird.

Doch der FCL-Captain war bisher nicht bereit, einzulenken. Bleibt es bis zum Match am Sonntag bei YB dabei, muss Carlos Bernegger in Bern beim Anpfiff auf den Routinier verzichten und Renggli auf die Ersatzbank setzen. Der FCL-Coach jammert deswegen nicht. «Das ist ein Teil meines Jobs. Wichtig ist, dass wir miteinander reden. Er hat mir gesagt, dass er noch mit seinem Berater über die Angelegenheit reden müsse.» Frei, der Renggli einen Anschlussvertrag als Nachwuchstrainer der U 15 angeboten hat, verspricht: «Wir werden in den nächsten Tagen eine faire, saubere Lösung finden.»

Le-Mont-Angreifer auf dem Radar

Nach der Verpflichtung von Stürmer Marco Schneuwly (Thun) ist bekannt geworden, dass der Rechtsaussen von Le Mont-sur-Lausanne (1. Liga Promotion) in Luzern ein Thema ist. Bernegger bestätigte eine Meldung des «Blicks». «Ridge Mobulu steht bei uns seit längerer Zeit auf dem Radar.» Mobulu stammt aus der Demokratischen Republik Kongo und war Torschütze beim 4:1-Achtelfinalsieg im Cup gegen die Young Boys.