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KOMMENTAR: Schweizer Schiedsrichter als Halbprofis: Zurück auf die grosse Bühne

Daniel Wyrsch
Daniel Wyrsch

Daniel Wyrsch

Die Bedingungen für die Spitzenschiedsrichter werden im Schweizer Fussball deutlich besser. Per 1. Januar 2018 sind die sieben Fifa-Referees Halbprofis, und sechs Fifa-Schiedsrichter-Assistenten werden zu 40 Prozent beim Verband angestellt sein.

Im internationalen Vergleich ist dies lediglich ein kleiner Schritt. So hält man sich beispielsweise beim Videobeweis in der Super League vornehm zurück, wartet die derzeit laufende zweijährige Testphase in verschiedenen Ländern ab.

Doch der Fussball entwickelt sich rasant weiter, wird immer athletischer und schneller. Die meisten Schweizer Clubs hinken dieser Entwicklung hinterher. Ähnlich ergeht es den Schiedsrichtern. National genügen die Leistungen, doch für die Champions League und Topländerspiele erhalten sie kein Aufgebot. Als letzter Schweizer hat Massimo Busacca an einem grossen Turnier teilgenommen. Das war 2010 an der WM in Südafrika.

Deshalb ist der jetzige Entscheid zwar ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Er erhöht die Chance, dass Schweizer Spielleiter künftig wieder auf höchster internationaler Ebene pfeifen können – wie einst Busacca oder Urs Meier.

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

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