Komornicki: "Wir müssen dran glauben"

Heute steht für den FC Luzern erneut ein Spiel gegen den aktuellen Leader der Tabelle auf dem Programm. Und dies vor ungewohnt viel Publikum.

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Pajtim Kasami von Luzern, links, im Duell gegen Nelson Ferreira von Thun, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun vom Samstag, 2. Maerz 2013, in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)

Pajtim Kasami von Luzern, links, im Duell gegen Nelson Ferreira von Thun, rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Thun vom Samstag, 2. Maerz 2013, in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)

Nach zwei Wochen Nationalmannschafts-Pause geht's heute weiter mit dem Spielbetrieb der Super League. Für den FCL sieht die Situation aber ähnlich aus, wie vor 14 Tagen: Es wartet erneut der Leader. War es damals noch GC, so führt heute wieder der FC Basel die Tabelle an. Und genau diese Basler sind heute zu Gast in der swissporarena. Bis am Karsamstag waren bereits 14'000 Tickets verkauft - der Family-Corner und die Stehplätze sind schon ausgebucht. Welch eine ungewohnt gewaltige Kulisse für jeden FCL-Spieler!

GC-Spiel als Vorlage

Die vielen Fans im Stadion werden die Spieler sicher zusätzlich antreiben Pajtim Kasami ist top motiviert: "Ich freue mich auf das Spiel mit so vielen Fans im Rücken - obwohl es sicher ein schwieriges Match geben wird." Auch seine persönliche Form scheint vor dem Knüller-Spiel zu stimmen: "Ich fühle mich gut. Besser als vor einem Monat", so Kasami weiter. Der Schritt zum FC Luzern finde er nach wie vor eine gute Entscheidung.

Auch der Trainer Ryszard Komornicki schaut positiv auf das Spiel gegen Basel: "Gegen GC hat schon vieles gestimmt und wir haben bewiesen, dass wir gegen Leader bestehen können - sogar auswärts. Ich werde deshalb sicherlich nicht zu viel ändern an der Aufstellung." Trotzdem ist er sich der Basler Stärken bewusst. Man müsse agressiv spielen und sich nicht zu viele Fehler erlauben. "Gegen den FCB werden Fehler sofort bestraft, was gegen Servette beispielsweise nicht so war", weiss Koko. Er erwartet ein kampfbetontes Spiel auf einem tiefen Terrain. Komornicki appelliert an die Einstellung seiner Spieler: "Wir müssen auch daran glauben, dass wir gewinnen können."

Beim FC Luzern gibt es heute zwei Absenzen, nebst den Langzeitverletzten: Hochstrasser und Siegrist sind ebenfalls als verletzt gemeldet.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch