KUNSTRASEN: Der Kunstrasen-Entscheid weckt Emotionen

Der Entscheid des FC Luzern, in der neuen Swissporarena auf der Allmend Kunstrasen einzubauen, hat von Seiten der Fans Kritik geerntet. Am Telefon sind die Meinungen gemischt.

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Das bereits bestehende Kunstrasenfeld auf der Luzerner Allmend. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Das bereits bestehende Kunstrasenfeld auf der Luzerner Allmend. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Zisch-Artikel zum Entscheid des FC Luzerns, Kunstrasen in der neuen Swissporarena auf der Luzerner Allmend auszulegen, war am 23. Dezember gerade eben online gegangen.

Und bereits meldete sich Simon Kappeler per Mail auf der Redaktion zu Wort. Er schrieb: «Ich bin zutiefst empört! Unglaublich, dass sich da die Führungsetage des FC Luzerns zugunsten des Kapitals statt für den Fussball ausgesprochen hat.» Ins gleiche Horn stösst die Reaktion von Peter Odermatt aus Stans, knappe fünf Minuten später: «Diese Meldung ist ein Scherz, oder?»

Zisch-Umfrage und Vox Box nicht nur negativ
Die Zisch-Umfrage zeigt, dass der Kunstrasen die Gemüter spaltet. Bei rund 580 eingegangenen Stimmen sprechen sich in der nicht repräsentativen Umfrage rund 60 Prozent gegen und rund 40 Prozent für den Kunstrasen aus.

Die geschaltete VoxBox, die den Lesern die Möglichkeit gegeben hätte, Dampf abzulassen, zeichnete ebenfalls unterschiedliche Meinungen auf (hören können Sie diese am Ende dieses Artikels). So befand ein Herr Esthermann: «Mir ist es generell egal, welcher Rasen eingebaut wird. Hauptsache ist doch, dass sie darauf spielen können.»

Zwischen «Frechheit» und «richtiger Entscheid»
Weniger glücklich über den Entscheid zeigt sich ein Herr Port aus Kriens: «Kunstrasen ist die zweitbeste Lösung, ich bin über den Entscheid enttäuscht. So were ich sicher weniger auf die Allmend gehen.» Und Sepp Anderhueb aus Eschenbach regt sich auf: «Dieser Entscheid ist eine absolute Frechheit, schliesslich sind 70 bis 80 Prozent gegen den Kunstrasen.»

Versöhnlichere Worte findet hingegen Peter Zimmerli aus Reussbühl: «Ich finde den Entscheid richtig.» Damit schlägt er in die gleiche Kerbe wie Emil Meier aus Willisau. Er meint: «Es ist doch klar, dass in der heutigen Zeit ein Kunstrasenfeld gemacht wird. Denn: ?Nur was sich ändert, bleibt?!»

ana

Auf der Vox Box werden keine Telefonate mehr angenommen. Zisch dankt allen beteiligten Lesern für ihre Teilnahme.