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Lugano spielt definitiv in Luzern

Europa League Der FC Lugano wird ab Mitte September seine drei Heimspiele in der Gruppenphase der Europa League in der Luzerner Swisspor-Arena austragen. Einen entsprechenden Zusammenarbeitsvertrag mit dem FC Luzern haben die Tessiner unterschrieben, wie FCL-CEO Marcel Kälin auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Die Auslosung der Gruppenphase findet am 25. August statt. Die Partien der Gruppenphase werden jeweils donnerstags zwischen dem 14. September und dem 7. Dezember ausgetragen.

Für den FCL werden die Europa-League-Heimspiele des FC Lugano grossen personellen Aufwand im Stadionmanagement und beim Ticketing erfordern. Ausserdem wird das eigene Stadion in den Wochen der Heimmatches von Lugano sicher am Mittwoch und Donnerstag nicht für die eigene Mannschaft zur Verfügung stehen. Allerdings behält das Team von Markus Babbel seine Heimkabine. Lugano erhält die Gästekabine, der Gegner einen weiteren Umkleideraum.

Für Luzern viel Aufwand, aber auch Ertrag

Der heimische FCL profitiert von den Gästen aus dem Tessin, die ein Startgeld von der Uefa bekommen, das rund 3 Millionen Franken beträgt. Kälin wollte nicht verraten, wie viel die Innerschweizer für die drei Spiele verlangen. Der CEO sagte nur so viel: «Der Aufwand ist grösser als für ein Länderspiel, aber der Ertrag ist auch höher.»

Die Auflagen der Uefa umfassen beispielsweise die Reservation von über 100 Plätzen in der Mitte der Haupttribüne für offizielle Verbandsgäste, die LED-Bandenwerbung der Europa League oder 14 Kameras allein für die Torlinientechnik.

Einen hohen sechsstelligen Betrag wird Lugano für die drei europäischen Heimspiele in Luzern ausgeben müssen. Die Stadt Lugano hat die Schirmherrschaft über diese Partien übernommen und wird auch einen Teil der Sicherheitskosten übernehmen. Am nächsten Dienstag kommen Vertreter der Stadt Lugano zur Besichtigung des FCL-Stadions nach Luzern. Sie treffen anschliessend die zuständigen Leute der Stadt Luzern. In diesem Gespräch wird es unter anderem um die Aufteilung der Sicherheitskosten gehen.

Von grosser Wirkung auf das Zuschauerinteresse wird auf jeden Fall sein, welche Gruppengegner Lugano am nächsten Freitag zugelost werden. (dw)

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