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LUZERN - BELLINZONA 2:1: FCL siegt dank viel Charakter - und Chiumiento

Davide Chiumiento war der Mann des Spiels. Er schoss beide Tore für den FC Luzern, der gegen die AC Bellinzona nicht immer leichtes Spiel hatte.
Der Luzerner Davide Chiumiento legt sich den Ball für den Freistoss bereit, der zum 2:1 führte. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Luzerner Davide Chiumiento legt sich den Ball für den Freistoss bereit, der zum 2:1 führte. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

In der 43. Minute wurde es plötzlich still im Gersag-Stadion. Lima brachte die Gäste nach einem Freistoss in Führung - überraschend aber nicht ganz unverdient. Denn die Luzerner waren zwar das bessere Team, doch brachten sie den Tessiner Torhüter nie richtig in Bedrängnis. So war es umso enttäuschender, als in der 44. Minute Ianus Tor wegen Abseits aberkannt wurde.

Nur eine Minute später begann aber die Ära des Davide Chiumiento. Noch vor der Pause konnte er via Penalty den Ausgleich für die Luzerner schiessen. «Wir hatten als Mannschaft super auf den Rückstand reagiert», sagte Rolf Fringer nach dem Spiel.

Chiumientos zweiter Streich

Nach der Pause schlief das Spiel ein wenig ein. Und dies, obwohl der FC Luzern sichtlich bemüht war das Spieldiktat zu übernehmen. Es gab immer mal wieder Chancen auf beiden Seiten. Doch alle blieben erfolglos. So erschrak wohl selbst Claudio Lustenberger, als er in der 70. Minute mit einem Schuss aus der Distanz, der wohl eher als Pass gedacht war, die Latte traf. Doch auch diese Aktion vermochte die beiden Teams nicht zu wecken. Der FCL macht zwar weiterhin Druck, doch schienen die Aktionen oft etwas ideenlos.

Doch dann kam der Pfiff des Schiedsrichters in der 80. Minute. Freistoss für die Luzerner - in aussichtsreicher Position, nahe des Tessiner Strafraums. Chiumiento nimmt Anlauf - und trifft. Die 7126 Fans waren nicht mehr zu halten. Das zweite Tor von Davide Chiumiento kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Doch die Fans mussten zusammen mit der Mannschaft noch zittern, bis schliesslich nach 4 Minuten Nachspielzeit der erlösende Schlusspfiff des Schiedsrichters kam. «Es war ein Chrampfi-Sieg», sagte auch Rolf Fringer nach dem Spiel.

Sara Häusermann / Zisch.

Luzern - Bellinzona 2:1 (1:1)
Gersag, Emmenbrücke. - 7126 Zuschauer. - SR Wermelinger. - Tore: 43. Lima 0:1. 45. Chiumiento (Foulpenalty) 1:1. 80. Chiumiento 1:2. - Luzern: Zibung; Zverotic, Seoane, Veskovac, Lustenberger; Renggli, Kukeli; Frimpong (62. Ferreira), Yakin (81. Paiva), Chiumiento; Ianu (93. Wiss). - Bellinzona: Gritti; Siqueira-Barras (59. Raso), Lima, Mangiarratti, Thiesson; Edusei, Diarra; Diana, Mehmeti (64. Ciaramitaro), Frank Feltscher (83. Rossini); Ciarrocchi. - Bemerkungen: Luzern ohne Diarra, Luqmon (beide abwesend), Bellinzona ohne Hima, La Rocca (beide gesperrt) und Kasami (noch nicht spielberechtigt). 70. Flanke von Lustenberger auf die Latte. - Verwarnungen: 16. Mehmeti (Foul). 53. Renggli (Foul). 72. Lima (Reklamieren).

Fan-Stimmen zum Match (Beitrag Claudio Fenner):

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