LUZERN - GC 1:1: Das Spiel im Zeitraffer

Der FC Luzern trennt sich gegen die Grasshoppers mit einem 1:1-Unentschieden. Angesichts der guten Luzerner Leistung ist ein Punkt zu wenig. Der Luzerner Ausgleichstreffer erzielte Gajic.

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GCs Gonzalo Zarate gegen Luzerns Dusan Veskovac. (Bild EQ)

GCs Gonzalo Zarate gegen Luzerns Dusan Veskovac. (Bild EQ)

Tore: 31. Linz 0:1, 34. Gajic 1:1.


93' - Das Spiel ist fertig.

93' - Sigrist schiesst Colomba aus 15 Metern direkt in die Arme.

91' - Dritte Wechsel beim FC Luzern: Sigrist kommt für Paiva.

90' - Es werden mindestens drei Minuten nachgespielt.

89' - Renggli-Freistoss von links: Der Ball fliegt direkt in die Hände von GC-Keeper Colomba.

87' - Luzern gelingt es einfach nicht die Zürcher Abwehr-Mauer zu durchbrechen. GC lauert auf Konter.

82' - Seoane wird verwarnt wegen einem Foul an Lulic.

79' - Dritter Wechsel bei GC: Der Torschütze zum 1:0, Roland Linz verlässt das Feld. Für ihn kommt Alessandro Riedle.

76' Chance für Luzern: Zverotic trifft aus 18 Metern nur die Latte.

75' - Zweiter Wechsel beim FC Luzern: Chiumiento kommt neu ins Spiel. Ferreira muss raus und bekommt für seine gute Leistung viel Applaus vom Publikum.

73' - Weitschuss von Renggli: Der Experte für Distanzschüsse schiesst aus 24 Metern haarscharf am linken Pfosten vorbei.

71' - Ferreira spielt eine gute Partie. Immer wieder ist er es der über die linke Seite für vor dem GC-Tor sorgt.

69' - Luzern hat die Herrschaft auf dem Spielfeld wieder an sich gerissen. Doch ein Tor gegen GC zu schiessen ist leichter gesagt als getan. Die Zürcher Abwehr ist mit YB zusammen die drittstärkste der ganzen Liga. Nur Basel un der FCZ kriegen weniger Gegentreffer.

67' - Ferreira und Lustenberger spielen die GC-Abwehr auf dem linken Flügel schwindlig. Sobald der Ball aber in die Mitte gelangt können die Zürcher klären.

64' - Erster Wechsel beim FC Luzern: Scarione, der noch nicht ganz fit zu sein schein wird ausgewechselt für ihn kommt Zverotic neu ins Spiel.

63' - Gute Aktion von Ferreira: Zuerst verliert er den Ball in der gegnerischen Hälfte an Voser, eilt diesem aber über 50 Meter nach und nimmt ihm den Ball kurz vor dem eigenen Sechzehner wieder ab. Grosser Einsatz vom Luzerner Mittelfeldspieler.

61' - Rein statistisch gesehen wäre ein Luzerner Treffer in der nächsten Viertelstunde am günstigsten. Denn GC kassierte seine meisten Gegentreffer zwischen der 61. und 75. Minute. Tatsächlich wird der FC Luzern jetzt wieder angriffslustiger.

57' - 10117 Besucher verfolgen das Spiel auf der Luzerner Allmend.

54' - Das Spiel ist jetzt ein munteres Hin und Her. Beiden Mannschaften gelingen gefährliche Vorstösse.

52' - Scarione sieht die gelbe Karte, weil er bei einem GC-Freistoss den nötigen Abstand nicht eingehalten hat.

50' - Eckball für Luzern: Renggli bringt den Ball hoch in die Mitte. Viele steigen in die Luft, niemand trifft den Ball. Der Ball landet direkt vor Lukmons Füssen. Der lässt sich Zeit, knallt den Ball aber schlussendlich auf das Zürcher Tor. Kein Zürcher kann abwehren. Das übernimmt Luzern Captain Seoane, der genau ihn die Schusslinie geriet.

48' - Eckball für GC: Salatic wählt die Möglichkeit flach vor den Strafraum zu spielen. Dort kommt Callà angelaufen und haut den Ball einen Meter über die Latte.

46' - Die zweite Hälfte beginnt. Bei GC kommt Lulic für Feltscher. Luzern spielt unverändert weiter.

Bevor die zweite Halbzeit beginnt wird dem Luzerner Fansektor mitgeteilt, dass den Linienrichter ein Feuerzeug am Rücken traff und wenn das noch einmal passiere, werde die Partie abgebrochen und Luzern verliert 0:3-Forfait.

Pause in Zürich. Kurz nach dem Abpfiff geraten sich Lustenberger und Callà in die Haare. Beide sehen die gelbe Karte. Luzern spielt eine klar bessere erste Halbzeit. Fringers Mannschaft ist schwer vom Ball zu trennen und sucht ständig den Weg zum Zürcher Tor. Grosse Chancen gibt es aber bis jetzt nicht zu verzeichnen. Die Luzerner Effizients lässt noch zu wünschen übrig. Der GC-Führungstreffer kam aus dem nichts und entsprach nicht dem Spielverlauf. GC kommt kaum über die Mittellinie und begnügt sich grösstenteils mit dem Abwehren der Luzerner Vorstösse.

45' - Schiedsrichter Grossen lässt drei Minuten nachspielen.

40' - Freistoss für Luzern aus 30 Metern: Renggli setzt sich den Ball. Anstatt mit Gewalt auf das Zürcher Tor zu knallen, schlenzt er den Ball haarscharf über die Latte.

34' - Luzern gleich zum 1:1 aus! Freistoss für Luzern aus etwas mehr als 16 Meter. Milan Gajic holt Anlauf und schiesst den Ball links an der Mauer vorbei in die Maschen des Zürcher Tors. Der Ausgleich ist völlig verdient.

31' - GC schiesst das 1:0. Dem GC-Treffer geht einen fragwürdigen Schiedsrichterentscheid zuvor. Frimpong wird knapp vor der gegnerischen Strafraumlinie regelrecht umgesebelt. Schiedsrichter Grossen lässt weiterlaufen. Das ermöglich GC den Konter, der Linz mit einem Heber über Zibung zum 1:0 für die Zürcher abschliesst.

29' - Luzern spielt wesentlich entschlossener. Die Spielanteile sprechen jetzt klar für Luzern. Die meisten Zweikämpfe werden von der Fringer-Elf gewonnen. GC zieht sich in den eigenen Strafraum zurück.

22' - Erster Wechsel bei GC: Für den verletzten Jakupovic hütet neu Colomba das Zürcher Tor.

22' - Jakupovic prallt bei der Abwehr einer Flanke mit seinem Mitspieler Valori zusammen und liegt darauf am Boden liegen. Er scheint sich am linken Knie verletzt zu haben und muss augewechselt werden, obwohl er noch probierte unter Schmerzen weiter zu spielen. Weil er sich beim Verlassen des Spielfelds viel Zeit lässt wird er von Schiedsrichter Grossen verwarnt.

20' - Luzern bleibt gefährlich: Lukmon wirft den Ball weit in den Zürcher Strafraum. Paiva kommt in Ballbesitzt und schiesst aus der Drehung seinen Sturmpartner Frimpong an. Danach kann GC klären. Luzern ist jetzt klar die gefährlichere Mannschaft.

17' - Lukmon trifft die Latte: Lustenberger bricht in den Strafraum ein und passt auf Scarione. Dieser spielt auf Lustenberger zurück, der sich aber nicht durchsetzten kann. Der Ball landet an der Seitenlinie. Paiva flankt in den Strafraum. Die GC-Abwehr hat sich noch nicht neu formieren können und vergassen den völlig frei stehende Lukmon. Dieser köpfelt Paivas Flanke über GC-Keeper Jakupovic an die Latte. Frimpong bleibt nach dieser Aktion am Boden liegen und kann nach kurzer Pflege wieder weiterspielen.

09' - Erster Eckball für GC: Captain Salatic bringt den Ball in die Mitte. Dort verpassen aber seine Mittspieler die Möglichkeit zum Einschieben. Der Ball landet nahe der Seitenlinie.

07' - Luzerns Angriffe beginnen meistens bei Lukmon. Seine langen Bälle kommen aber meist zu ungenau. So auch seine Flanke auf Paiva: Das Leder fliegt länger als es soll und landet bei Jakupovic anstatt beim Luzerner Angreiffer.

05' - Erster Vorstoss von GC: Salatic setzt sich auf der linken Seite gegen Lukmon durch und passt in den Strafraum auf Zarate, dessen Schuss aber von Seoane abgeblockt wird. Die Spielanteile sind bis jetzt ausgeglichen.

00' - Schiedsrichter Grossen pfeift das Spiel an. GC spielt an.

Die letzten News vor dem Spiel:
Luzern tritt mit der gleichen Startformation wie gegen Basel an. Fringer macht also nicht von der Option gebrauch, den auf der Bank sitzenden Diarra in der Innenverteidigung einzusetzten und dafür Seoane in seiner gelernten Position im Mittelfeld einzusetzen.
Die Grasshoppers müssen auf die gesperrten Schultz und Cabanas verzichten, sowie auf die verletzten Smiljanic und Bobadilla.

Während Luzern gegen den Abstieg kämpft, hat GC noch die Möglichkeit sich für den UEFA-Cup zu qualifizieren, falls YB den Schweizer-Cup gwinnt.

Die Statistik spricht heute deutlich gegen einen Luzerner Sieg. Der letzte Vollerfolg gegen GC in einem Meisterschaftsspiel lies sich am 12.09.1999 mit 2:0 verzeichnen.

Die Aufstellungen:

Luzern: Zibung; Lukmon, Seoane, Veskovac, Lustenberger; Renggli, Gajic; Scarione, Frimpong, Paiva, Ferreira.

Grasshoppers: Jakupovic; Voser, Vallori, Feltscher, Daprelà; Salatic, Colina; Callà, Dos Santos, Zarate; Linz.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga, Wiss, Kukeli und Lambert (alle verletzt). GC ohne Smiljanic, Bobadilla (beide verletzt) Schlutz und Cabanas (beide gesperrt).

Live von der Luzerner Allmend berichtet: Martin Erdmann