LUZERN - LUGANO: Der Linienrichter erleidet ein Gehörtrauma

Christoph Erhard (40) war am Samstag einer unter den 12'500 Zuschauern auf der Allmend, denen es nicht zum Feiern zu Mute war – wegen einer Knallpetarde.

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Linienrichter Christoph Erhard geht beim Vorfall zu Boden. (Bild EQ)

Linienrichter Christoph Erhard geht beim Vorfall zu Boden. (Bild EQ)

Der Assistent von Schiedsrichter Cyril Zimmermann ging in der 15. Minute, mit der rechten Hand am Ohr, in die Knie. Eine Knallpetarde war unmittelbar nach Michel Rengglis 1:0 neben ihm explodiert. Der Spielabbruch drohte und dem FCL der Abstieg. «Wenn ich Gleichgewichtsstörungen gehabt hätte, hätte die Partie nicht fortgesetzt werden können», so Erhard. Tags darauf hat ihm ein Arztbesuch die Gewissheit gebracht, dass er ein Gehörtrauma habe. «Aber zum Glück ist das Trommelfell intakt», ist Erhard erleichtert. Und der Arzt stellte eine gute Prognose, dass das Pfeifen und Widerhallen im Ohr mit etwas Geduld vorbeiginge. Auch kann Erhard seiner Arbeit als Systemberater weiterhin nachgehen.

Für den FCL hat der Zwischenfall Konsequenzen: Das vor der neuen Saison (Start für den FCL am 18. bzw. 19. Juli) bekannt werdende Strafmass könnte von einer Geldbusse bis zu einer Sektorensperre reichen.

Andreas Ineichen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag im Sportteil der Neuen Luzerner Zeitung.