Luzern muss nach Bern zum Duell um Rang 6

Im Nachtragsspiel der 14. Runde haben die Luzerner die Gelegenheit, den sechsten Tabellenrang zu erobern. Voraussetzung ist ein Sieg in Bern.

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YBs Elsad Zverotic gegen Luzern Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

YBs Elsad Zverotic gegen Luzern Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Nach den zu Beginn unruhigen Zeiten beim FC Luzern haben sich die Gemüter wieder etwas beruhigt. Dazu trug sicher die Serie von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage bei, die mit dem 1:0 gegen Basel (beim Debüt von Murat Yakin als FCB-Trainer) begonnen hatte.

«Das verlieh uns ein gewisses Selbstvertrauen», fand Trainer Ryszard Komornicki. Der Pole ist «nicht unglücklich darüber», dass beim heutigen Gegner Raul Bobadilla gesperrt ist. Der Argentinier, der sich in Lausanne zu einem physischen Rundumschlag hinreissen liess, dürfte die nächsten drei Partien fehlen. So lange, glaubt YB-Trainer Martin Rueda, dürfte sein bester Torschütze von der Liga gesperrt werden.

YB: Frappante Leistungsunterschiede

Was die Skeptiker am letzten Donnerstag nach dem 2:2 in Liverpool befürchtet hatten, trat mit dem 1:2 am Sonntag in Lausanne tatsächlich ein. Die Young Boys gerieten wieder in jenes Fahrwasser, das ihnen im Verlauf dieser der ersten Meisterschaftshälfte so viel Unruhe eingetragen hat. Am Ende standen die Berner mit leeren Händen da und versuchten, meist mit wenig Erfolg, die frappanten Leistungsunterschiede und die fehlende Konstanz irgendwie zu erklären.

«Jeder muss mehr machen», erklärte Martin Rueda vor der Partie gegen Luzern. Das sollte mittlerweile jeder kapiert haben, selbst ohne die Aussage des Trainers. Immerhin kommen die «englischen Wochen» den Young Boys entgegen. «Das ist gar nicht so schlimm. Wir haben so die Chance auf Besserung», so Rueda. Nach der Partie gegen Luzern trifft YB noch auf Sion, Anschi Machatschkala und zum Abschluss am Sonntag, 9. Dezember, im Cup-Achtelfinal auf Challenge-League-Klub Wil. Will Rueda die Vorbereitung der Rückrunde halbwegs ruhig in Angriff nehmen, sind zumindest drei Siege gefordert.

si

Hinweis:
luzernerzeitung.ch berichtet ab 20.15 Uhr direkt von der Partie. Die United Supporter organisieren einen Extrazug (Luzern ab 17.43 Uhr, Sursee ab 18.08 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 44 Franken ohne Halbtax und 22 Franken mit).