LUZERN – OTOPENI BUKAREST 0:1: Ein Tor aus über 40 Metern

Der FC Luzern verliert das dritte Testspiel im Trainingslager in Side gegen den rumänischen Erstdivisionär CS Otopeni Bukarest mit 0:1.

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Ein Gegentor aus 40 Metern: FCL-Goalie David Zibung. (Bild EQ)

Ein Gegentor aus 40 Metern: FCL-Goalie David Zibung. (Bild EQ)

Der goldene Treffer gelang den Rumänen bereits in der 3. Minute mit einem Schuss aus über 40 Metern. Der rumänische Torschütze sah, dass FCL-Goali Dave Zibung weit vor dem Tor stand und wagte den Direktschuss. Unter Mithilfe des starken Rückenwindes fand der Ball über Zibung hinweg ins Tor.

Der FC Luzern suchte nach dem Rückstand die Zuordnung und war die ersten Minuten nicht präsent. Nach etwa zehn Minuten übernahm das Team von Rolf Fringer aber das Spieldiktat und erarbeitete sich gefährliche Situationen vor dem Tor der Rumänen. In der 32. Minute wurde Joao Paiva im Strafraum gefoult, der Pfiff des Schiedsrichters blieb aber aus. Paiva, mit einem Kopfball und Chiumiento, mit einem Schuss aus spitzem Winkel, hatten vor der Pause zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich.

Kaltblütigkeit vor dem Tor fehlte
Nach der Pause hatten die Luzerner erst wieder Mühe ins Spiel zu kommen. Die Rumänen liessen den Ball kontrolliert laufen, jedoch ohne Abschlusschancen. Nach gut 60 Minuten war es wieder Paiva, der die erste torgefährliche Aktion hatte, seinen Schuss aber neben das Tor des rumänischen Goalis zirkelte. Der FC Luzern verstärkte nun den Druck und versuchte es mit Distanzschüssen, welche aber alle das Tor verfehlten.

Die beste Ausgleichschance hatte Chiumiento auf dem Fuss, als er in der 67. Minute aus halblinker Position seinen Schuss aus 11 Metern neben das Tor setzte. Tchouga mit einem (zu Recht) aberkannten Offsidetor und der eingewechselte Kukeli mit einem Distanzschuss knapp neben das Tor hatten in der Schlussphase nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Der FCL war über die gesamte Spielzeit zwar gut organisiert und stand defensiv gut. Vor dem Tor vermisste man aber die Konzentration und die Kaltblütigkeit

Mit Leistung zufrieden
Cheftrainer Rolf Fringer war nach dem Schlusspfiff mit der Leistung und dem Einsatzwillen seiner Mannschaft trotz Niederlage zufrieden. «Von der Organisation und dem Einsatzwillen her hat mir die Mannschaft gut gefallen. Wir haben uns viele gefährliche Aktionen erarbeitet, aber um das Spiel zu gewinnen, fehlte uns klar die Kaltblütigkeit vor dem Tor», analysierte der Cheftrainer das verlorene Testspiel.

Stefan Bucher aus Side (Türkei)

FC Luzern – CS Otopeni Bukarest 0:1 (0:1)
Side (Südtürkei). – Tor: 3. Minute 0:1 (Weitschuss aus über 40 Metern)

FC Luzern: Zibung ,Lustenberger, Schwegler, Lukmon, Lambert, Gajic (75. Etter), Scarione (46. Zverotic), Chiumiento, Ferreira (85. Kukeli), Tchouga (75. Pacar), Paiva (75. Ravasi)

Bemerkungen: Luzern ohne die verletzten Veskovac, Diarra, Wiss, Frimpong und Büchli. Abwesend Sorgic, Renggli und Seoane.