Luzern siegt mit Komornicki auch in der Liga

Zweiter Sieg im zweiten Spiel unter Trainer Ryszard Komornicki: Der FC Luzern siegt auch in der Super League und setzt in Genf gegen Servette ein Ausrufezeichen.

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Luzerns Daniel Gygax (rechts), Torschütze zum 2:0, jubelt zusammen mit Florian Stahel, Torschütze zum 1:0. (Bild: Keystone)

Luzerns Daniel Gygax (rechts), Torschütze zum 2:0, jubelt zusammen mit Florian Stahel, Torschütze zum 1:0. (Bild: Keystone)

Ryszard Komornicki bringt den FC Luzern zurück auf die Siegesstrasse. Während Murat Yakin nur drei Punkte aus den letzten sechs Spielen holte, kann Komornicki bereits den zweiten Sieg im zweiten Spiel vorweisen. Dazu war gegen Genf auch ein bisschen Glück nötig. Denn Servette hätte eigentlich in Führung gehen müssen: Nach einer Viertelstunde wurde ein Kopfballtreffer von Genséric Kusunga fälschlicherweise wegen Abseits nicht anerkannt. Das 1:0 fiel dann in der 37. Minute nach einem Durcheinander im Genfer Strafraum: Der Ball landete eher zufällig vor den Füssen von Florian Stahel, der nicht lange fackelte und seinen ersten Saisontreffer erzielte. Das 2:0 in der 65. Minute schoss Daniel Gygax nach einer schönen Einzelaktion. Sehenswert: der 50-Meter-Pass von Tomislav Puljic übers halbe Spielfeld.

Daniel Gygax jubelt nach seinem Treffer zum 2:0. (Bild: Keystone)
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Hyka, Lustenberger, Stahel und Muntwiler jubeln mit Gygax (zweiter von links) nach seinem Tor. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax (links) und Claudio Lustenberger nach dem 2:0. (Bild: Keystone)
So jubelt Gygax nach dem zweiten Treffer. (Bild: Keystone)
Luzerns Florian Stahl (links) zieht ab und trifft zum 1:0. (Bild: Keystone)
Jubel bei Stahl nach seinem 1:0 in der ersten Halbzeit. (Bild: Keystone)
Florian Stahel schoss sein erstes Saisontor. (Bild: Keystone)
Puljic und Rangelov jubeln mit Torschütze Stahel. (Bild: Keystone)
FCL-Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Keystone)
Luzerns Claudio Lustenberger gegen Servettes Geoffrey Tréand. (Bild: Keystone)
Da kommt Dario Lezcano angeflogen, gestoppt von Simone Grippo. (Bild: Keystone)
Luzerns Dario Lezcano (links) gegen Servettes Christopher Mfuyi. (Bild: Keystone)
Luzerns Alain Wiss (rechts) gegen Genfs Simone Grippo. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax gegen Genseric Kusunga. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax (links) gegen Julian Esteban. (Bild: Keystone)
Luzerns Daniel Gygax (links) gegen Servettes Jacques Francois Moubandje. (Bild: Keystone)

Daniel Gygax jubelt nach seinem Treffer zum 2:0. (Bild: Keystone)

Unglücklicher Rangelov

Dimitar Rangelov, einst als Goalgetter verpflichtet, vermochte auch am Sonntag seine Qualitäten nicht abzurufen. Zwar bereitete er den Treffer von Stahel vor, doch in der 21. Minute schoss er einen Penalty zwei Meter übers Tor. In der zweiten Halbzeit hämmerte er das Leder an den Pfosten (57.).

Die Luzern zeigten keine berauschende Vorstellung, waren aber nach dem Seitenwechsel und wohl auch dank dem Treffer in der ersten Halbzeit die bessere und selbstsicherere agierende Mannschaft. Von Servette kam wie so oft in dieser Saison sehr wenig. Mit dem Sieg gegen den Tabellenletzten ist dem FC Luzern die Hauptprobe für das Europa-League Rückspiel gegen Genk am nächsten Donnerstag (20 Uhr, Cristal Arena und live auf luzernerzeitung.ch) geglückt.

Servette - Luzern 0:2 (0:1)

Stade de Genève. - 6165 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 37. Stahel (Rangelov) 0:1. 65. Gygax (Puljic) 0:2.

Servette: Barroca; Rüfli, Kusunga, Mfuyi, Moubandje; Pasche (55. Karanovic), Grippo; De Azevedo (60. Pizzinat), Esteban (46. Ramizi), Tréand; Eudis.

Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Wiss, Muntwiler; Gygax (79. Hochstrasser), Hyka, Lezcano (75. Kryeziu); Rangelov (86. Pacar).

Bemerkungen: Servette ohne Baumann, Diallo, Kouassi (alle verletzt), Routis und Moutinho (beide nicht im Aufgebot). Luzern ohne Renggli, Sorgic (beide verletzt) und Thiesson (nicht im Aufgebot). 15. Tor von Kusunga wegen Abseits aberkannt. 21. Rangelov verschiesst Penalty. Verwarnungen: 53. Grippo. 72. Muntwiler. 77. Pizzinat (alle Foul).

si/rem

Stimmen zum Spiel und die ausführliche Analyse lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.