LUZERN - WIL 3:2: Junges Luzern geht als Sieger vom Platz

In einem kampfbetonten Spiel besiegte der FC Luzern den FC Wil mit 3:2. Trainer Fringer setzte in der zweiten Halbzeit auf eine stark verjüngte Mannschaft. Torschützen für Luzern waren Chiumiento, Frimpong und Pacar.

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Luzerns Janko Pacar (oben) gegen Wils Naim Haziri (unten), fotografiert am Samstag, 12. Januar 2008 beim Testspiel des FC Luzern gegen den FC Wil auf dem Kunstrasen in Littau.

Bild Philipp Schmidli (Bild: Philipp Schmidli (Neue Luzerner Zeitung))

Luzerns Janko Pacar (oben) gegen Wils Naim Haziri (unten), fotografiert am Samstag, 12. Januar 2008 beim Testspiel des FC Luzern gegen den FC Wil auf dem Kunstrasen in Littau. Bild Philipp Schmidli (Bild: Philipp Schmidli (Neue Luzerner Zeitung))


Es war alles andere als Kunst was sich auf dem Wartegger Kunstrasen abspielte: Die Pässe rollten auf beiden Seiten in die Füsse der Gegner und der Spielaufbau endete meist knapp nach der Mittellinie. Wenn sich eine Mannschaft doch einmal vor das gegnerische Tor verirrte, dann endete das meist mit einem Ballverlust oder einem Foul.

Erst mit dem Luzerner Führungstreffer in der 21. Minute wurde die Partie dynamischer. Symptomatisch für den bisherigen Verlauf viel dieser per Penalty. Chiumiento holte Anlauf und schob sicher zum 1:0 ein. Kurz vor der Pause klappte es dann auch aus dem Spiel heraus. Der viel zu früh zu Boden gegangene Wiler Torwart Taini konnte Frimpongs Schuss in die tiefe, linke Torecke nur noch nachsehen.

Routiniers wichen dem Nachwuchs
Fringer setzte im ersten Durchgang auf Bewährtes und verzichtete nur auf Seoane und Zibung. In der zweiten Halbzeit lies Fringer die Jungen ran. Pacar dankte es ihm und schoss nach schönem Zuspiel von Renggli das 3:1 in der 52. Minute. Zwischenzeitlich kam Wil ebenfalls durch einen Penaltytreffer (47.) zu seinem ersten Tor. Veskovac spendierte den Gästen mit einem katastrophalen Fehlpass in Maags Füsse, das zweite Tor zum 3:2 Endresultat.

Von den beiden FCL-Neuzuzügen kam nur Scarione während den zweiten 45. Minuten zum Einsatz. Sein Debüt beim FC Luzern war zwar nicht besonders glanzvoll, doch lässt seine schnelle Spielweise auf eine wesentliche Verstärkung im Mittelfeld hoffen.

Aus Luzern: Martin Erdmann / Zisch

FC Luzern - FC Wil 3:2
Sportplatz Wartegg, 200 Zuschauer. Tore: 21. Chiumiento (Penalty) 1:0, 40. Frimpong 2:0., 47 Haziri (Penalty) 2:1, 52. Pacar 3:1, 55. Maag 3:2.

Luzern: König; Lambert (46. Fellmann), Veskovac, Schwegler (46. Büchli), Lustenberger; Ferreira, Chiumiento, Zverotic (46. Scarione), Renggli; Frimpong (68. Pacar), Paiva (68. Sorgic).

Wil: Taini; Bolay, Madry, Matic, Huber; Christen, Gündüz, Tsimba, Maag; Silvio, Franjic.

Bemerkungen: Luzern ohne Zibung (geschont), Seoane, Wiss, Ravasi, Diarra, Kukeli, Karanovic (alle angeschlagen) Tchouga und Schirinzi (abwesend).