LUZERN - WOHLEN 4:3: FC Luzern siegt am Schluss doch noch

Beim Testspiel gegen Wohlen setzten die Aargauer den FCL unter Druck und liessen ihn zu wenigen Chancen kommen. Schliesslich gewannen die Luzerner aber doch noch mit 4:3.

Drucken
Teilen
Luzerns Roman Kaufmann. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Luzerns Roman Kaufmann. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Es war ein richtiges Volksfest in Beinwil am See. 1275 Zuschauer waren gekommen, um den Club aus der Super League gegen das benachbarte Wohlen spielen zu sehen.

Doch ein Fussball-Spektakel von Luzerner Seite bekamen die Zuschauer vorerst nicht zu sehen. Wohlen machte mächtig Druck und ging bereits in der 6. Minute in Führung. Als der Schiedsrichter zur Pause pfiff, stand es aber 1:1 - nach einem Penalty, den Yakin sicher verwandelte.

Die wahre Klasse blitzte auf
Die Wohlener spielten nach der Pause weiter wie die Feuerwehr. Bereits nach einer Minute gingen sie wieder in Führung. Die Luzerner, die bisher einen harmlosen und unscheinbaren Eindruck hinterliessen, schienen nun endlich zu erwachen.

Ferreira, Yakin und Pacar schossen innerhalb von 15 Minuten drei Tore für den FC Luzern. Yakin, der von Jung und Alt am Spielfeldrand beobachtet wurde, konnte seinem Ruf erst durch sein zweites Tor gerecht werden.

Zu recht und absolut verdient, traf Wohlen kurz vor Schluss noch zum 3:4 - der Challenge-League-Verein vermochte mehr als nur mitzuspielen. Dennoch siegte am Schluss der Favorit aus Luzern standesgemäss.

Sara Häusermann / Zisch

FC Luzern – FC Wohlen 4:3 (1:1)

Fussballplatz Strandbad, Beinwil am See. – 1275 Zuschauer. – Tore: 6. Marjanovic 0:1, 42. Yakin 1:1, 46. Idrizi 1:2, 65. Ferreira 2:2, 68. Yakin 3:2, 77. Pacar 4:2, 86. Emuejeraye 4:3.

FC Luzern: Kaufmann, Adekunle, Yakin, Lambert, Paiva (80. Ianu), Diarra (80. Schwegler), Veskovac, Ferreira (80. Renggli), Wiss, Pacar, Imholz (80. Kukeli).

FC Wohlen: Felder (45. Schmidt), Cvetinovic, Mancino (60. Dzombic), Romero, Marjanovic, Roduner (53. Stadelmann), Maric, Ladner (66. Emuejeraye), Idrizi, Cabanas, Diethelm.