LUZERN - XAMAX 0:2: Sforza verlängert Vertrag beim FC Luzern

Ciriaco Sforza bleibt für ein weiteres Jahr Trainer des FC Luzern. FCL-Präsident Walter Stierli und Ciriaco Sforza haben sich am Samstagmorgen per Handschlag geeinigt. Das letzte Heimspiel verlor der FCL gegen Xamax mit 0:2.

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Ciriaco Sforza bleibt für ein weiteres Jahr FCL-Trainer. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ciriaco Sforza bleibt für ein weiteres Jahr FCL-Trainer. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Im Sinne der Kontinuität wird die Arbeit mit Sforza fortgesetzt werden», verkündete Walter Stierli, Präsident des FC Luzern, an der Pressekonferenz nach dem Spiel. Sforza habe die Mannschaft einen Schritt vorwärtsgebracht.

Sforza: «Das kann ich nicht dulden»
Der FCL-Trainer, der bereits in die dritte Super-League Saison steigt, freut sich: «Ich habe immer gesagt, dass meine Arbeit beim FC Luzern noch nicht beendet ist und ich mit diesem Verein noch etwas erreichen will. Dazu ist es wichtig, dass die Spieler hungrig sind. Was ich aber heute gesehen habe, kann ich nicht dulden», sagte ein sichtlich konsternierter Sforza nach dem Match. Er sprach damit das Niveau von «gewissen Spielern» an.

Schwaches Spiel von Luzern
In der Tat waren nicht nur einige Spieler, sondern das ganze Niveau des Spiels schwach. Xamax-Goalie Favre, Stellvertreter von Pascal Zuberbühler, glänzte vorab in der ersten Halbzeit mit einigen guten Paraden. El Idrissi (11.), Lustrinelli (13.), Bader (20.) und nochmals Lustrinelli (41.) scheiterten allesamt am Super-League-Debütanten. Zudem schied Chiumiento nach einer Viertelstunde mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch aus.

Xamax-Mittelfeldspieler Vuille leitete in der 28. Minute mit einer Flanke das 1:0 durch Ideye Brown ein. Dieser dribbelte die Luzerner Hintermannschaft aus. Den zweiten Treffer der engagierteren Xamaxiens erzielte Julio Hernan Rossi (62.) nur knapp 180 Sekunden nach seiner Einwechslung. Xamax-Trainer Clausen verhalf Favre und Vuille zum Debüt in der höchsten Spielklasse. Und die beiden Jungen nutzten ihre Chance und machten Werbung in eigener Sache.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Luzerner wenig zielstrebig. El Idrissis (65.) und Shi Juns Weitschüsse (70.) blieben die einzigen nennenswerten Aktionen in der zweiten Halbzeit.

Sechster Schlussrang
Luzern beendet damit die Saison auf Rang 6. «Luzern hat eine tolle Rückrunde gespielt», bemerkte Trainer Sforza. «Aber gegen Aarau und Xamax waren die Spieler bereits im Urlaub.»

Vor dem Spiel wurden Goalie-Trainer Patrick Foletti sowie die Spieler, Bader, Shi Jun, El Idrissi, Bättig und Diethelm verabschiedet.

Trainingsstart des FCL ist am 9. Juni. In 10 Wochen - am 12. Juli - beginnt bereits die neue Saison.

René Meier / Zisch

Luzern - Neuchâtel Xamax 0:2 (0:1).
Allmend. - 7224 Zuschauer. - SR Circhetta. - Tore: 28. Brown 0:1. 63. Rossi 0:2.

Luzern: Zibung; Diethelm, Veskovac (29. Makuka), Bader, Claudio Lustenberger; Lambert, Wiss, Seoane, El Idrissi; Chiumiento (18. Shi Jun); Lustrinelli (68. Pacar).

Neuchâtel Xamax: Faivre; Nuzzolo, Besle, Chihab, El Haimour; Vuille (46. Gomes), Rak (60. Rossi), Wüthrich, Szlykowicz; Merenda (46. Coly), Brown.

Bemerkungen: Luzern ohne Roland Schwegler (gesperrt), Kukeli, Sharbini und Tchouga (alle verletzt), Neuchâtel Xamax ohne Quennoz, Joksimovic (beide gesperrt), Bah, Everson, Jaquet, Malenovic (alle verletzt), Walthert und Zuberbühler (beide geschont). ASL-Debüt von Guillaume Faivre (21) und Maxime Vuille (20). Verwarnungen: 43. Rak, 61. Coly, 83. Bader (alle wegen Fouls).