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LUZERN - YOUNG BOYS 0:3: Für den FC Luzern wird es immer enger

Der FC Luzern findet auch ohne Sforza nicht aus der Krise und verliert sein drittes Heimspiel gegen die Young Boys mit 0:3. Damit fehlen nun schon vier Punkte auf den vorletzten Vaduz.
Der Berner Marco Schneuwly (rechts) schiesst an Enrico Schirinzi vorbei. (Bild Keystone)

Der Berner Marco Schneuwly (rechts) schiesst an Enrico Schirinzi vorbei. (Bild Keystone)

Der FC Luzern verpflichtete heute Mittag einen neuen Trainer: Robert Moninini. Diesen positiven Akzent des Verwaltungsrates vermochten die Spieler auf dem Platz nicht umzusetzen, im Gegenteil: Die Luzerner waren mit ihren Gedanken noch in der Kabine, als die Berner Young Boys bereits nach fünf Minuten das Führungstor durch Schneuwly schossen.

Fehlende Kaltblütigkeit im Angriff
Das Tor schien die Luzerner zu wecken. Der Beginn war lebhaft und abwechslungsreich. Die Zentralschweizer nahmen das Spieldiktat zunehmend in die Hand. Die Bemühungen der Luzerner waren sichtbar, doch nach vorne fehlten die entscheidenden Impulse. Und wenn der FC Luzern doch einmal vor dem Tor auftauchte, (8. Paquito, 12. Lustenberger), fehlte ihm die Kaltblütigkeit.

Rot in der 29. Minute
Die spielentscheidende Szene ereignete sich nach einer halben Stunde. Aussenverteidiger Claudio Lustenberger ärgerte sich über einen Foulpfiff von Schiedsrichter Laperrière und wuchtete den Ball auf den Rasen, was ihm die zweite Verwarnung und den Platzverweis eintrug. Die ohnehin von Verletzungspech verfolgte Luzerner Abwehr war durch den Platzverweis von Lustenberger nun noch mehr geschwächt.

Gleiche Szene wie zu Beginn des Spiels
Kaum hatte die zweite Halbzeit begonnen, lag der FCL schon mit 0:2 zurück: Carlos Varela sorgte nach rund 50 Sekunden für klare Verhältnisse. Nach der zu kurzen Abwehr von Samuel Imbach drosch der Mittelfeldspieler den Ball aus 16 Metern ins Tor. Von der ungenügenden Abwehrarbeit der Innerschweizer profitierte auch YB-Mittelfeldspieler Kamli Zayatte, der einen Corner Varelas unbedrängt einköpfeln konnte (63.).

Hinten nachlässig und löchrig
Vorne im Angriff bemüht, hinten nachlässig und löchrig: So präsentierte sich der FC Luzern heute den 7593 Zuschauern. Einziger Lichtblick war die Einwechslung von Jean-Michel Tchouga in der zweiten Halbzeit. Es war sein erster Super-League Einsatz seit seiner Verletzung im Februar. Unter tosendem Applaus wurde er in der 64. Minute begrüsst und hätte beinahe mit einem sehenswerten Fallrückzieher den Ehrentreffer erzielt.

Es wird immer enger
Luzern zeigte eine ansprechende erste Halbzeit, zu mehr als einem halbwegs guten Eindruck reicht dies jedoch nicht. YB unter Trainer Petkovic findet langsam zu alter Stärke zurück, dies aber ohne wirklich zu überzeugen. Jean-Daniel Gross ( «Ich will eine gute Basis legen für den kommenden Cheftrainer») v erabschiedet sich nach einer Woche von der Allmend. Auf den Nachfolger Roberto Morinini, der den Match auf der Tribüne verfolgte, wartet viel Arbeit. Schon morgen im ersten Training. Drei Tore in sechs Partien sind zuwenig. Die Saison ist zwar noch jung, für den FC Luzern wird es aber immer enger.

Von der Luzerner Allmend: René Meier / Zisch

Luzern - Young Boys 0:3 (0:1).
Allmend. - 7593 Zuschauer. - SR Laperrière. - Tore: 4. Raimondi 0:1. 46. Varela 0:2. 63. Zayatte 0:3.

Luzern: Zibung; Zverotic, Roland Schwegler, Imbach, Lustenberger; Ferreira (83. Mesbah), Gajic, Wiss, Chiumiento; Paquito (33. Schirinzi), Ravasi (64. Tchouga).

Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal (46. Zayatte), Schneider; Bastians, Hochstrasser, Yapi, Raimondi (71. Lüscher); Schneuwly, Eudis (46. Regazzoni), Varela.

Bemerkungen: Luzern ohne Seoane (gesperrt), Diarra, Kukeli, Pacar, Renggli und Veskovac (alle verletzt), Young Boys ohne Doubai, Häberli, Christian Schwegler (alle verletzt) und Liechti (rekonvaleszent). 38. Pfostenschuss Roland Schwegler. 29. Gelb-Rot gegen Lustenberger (Reklamieren). Verwarnungen: 3. Lustenberger (Foul), 26. Roland Schwegler (Foul), 35. Bastians (Foul), 38. Schneuwly (Foul), 42. Yapi (Foul), 55. Chiumiento (Schwalbe).

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