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LUZERN - ZÜRICH 0:3: Der FC Luzern befindet sich im freien Fall

Die Stimmung auf der Allmend ist auf dem Tiefpunkt: Gegen den neuen Leader FC Zürich gingen die Luzerner mit 0:3 unter und bleiben auch nach elf Spielen auf ihren zwei Punkten sitzen.
Die Zürcher umarmen sich nach dem 0:1-Treffer – Luzerns Frantz Bertin ist zum Zuschauen verdammt. (Bild Keystone)

Die Zürcher umarmen sich nach dem 0:1-Treffer – Luzerns Frantz Bertin ist zum Zuschauen verdammt. (Bild Keystone)

FCL-Trainer Roberto Morinini scheinen die Rezepte langsam auszugehen. Wieder ging seine Mannschaft unter und wieder schoss sie kein Tor. Da nützte es auch nichts, dass Morinini nach dem 0:2-Pausenrückstand mit Schwegler, Paquito und Paiva gleich drei neue Kräfte ins Feld schickte. Bis auf das 0:3 durch Alphonse auf einen Konter passierte in den zweiten 45 Minuten nicht mehr viel.

Die Entscheidung in diesem Spiel fiel bereits vorher. Nach 15 Minuten trat Zürichs Okonkwo - der beste Mann auf dem Platz - einen Freistoss aus 35 Metern hoch in den Fünfmeterraum, doch weder Zibung noch ein Luzerner Verteidiger reagierte auf den langen Ball. Hannu Tihinen, der finnische Verteidiger in den Reihen der Züricher, konnte danach gar nicht anders, als den Ball zum 0:1 über die Linie zu spitzeln.

Das 0:2 fiel wieder auf eine Standartsituation: Ein Zürcher Eckball löste wiederum Panik in der Luzerner Abwehr aus und wieder war es Verteidiger Tihinen, der aus dem Gewühl heraus zum erfolgreichen Torschuss kam.

Einzig Tchouga war gefährlich
Besonders die Freistösse und die Weitschüsse des 26-jährigen Nigerianers Onyekachi Okonkwo waren ein steter Gefahrenherd für die indisponierte Luzerner Hintermannschaft. Und vorne lief wenig bis nichts zusammen: Einzig Tchouga brachte dann und wann etwas Gefahr vor Leonis Tor.

Die beste Chance hatte allerdings Nelson Ferreira nach 24 Minuten: Nach schönem Doppelpass mit Frimpong stand er alleine vor dem Zürcher Tor. Doch wie er danach den Ball verzog, das war nur noch kläglich. Für den FC Luzern brechen harte Zeiten an.

Von der Luzerner Allmend: Gusti Gretener / Zisch

Mehr zur neunten Saisonniederlage des FC Luzern lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

FC Luzern - FC Zürich 0:3 (0:2)
Allmend. - 7394 Zuschauer. - SR Kever. - Tore: 15. Tihinen 0:1. 39. Tihinen 0:2. 64. Alphonse 0:3.

Luzern: Zibung; Lambert (46. Schwegler), Veskovac, Diarra, Bertin; Seoane; Ferreira, Zverotic, Schirinzi (46. Paquito); Frimpong (46. Paiva), Tchouga.

Zürich: Leoni; Stahel, Barmettler, Tihinen, Lampi; Büchel, Aegerter (80. Tarchini), Tico; Schönbächler (75. Tahirovic), Nikci; Alphonse (90. Mehdi Challandes).

Bemerkungen: Luzern ohne Chiumiento (krank), Karanovic, Lustenberger, Renggli (alle verletzt) und Wiss (mit Schweiz U19 im Einsatz). Zürich ohne Hassli (gesperrt), Abdi, Chikhaoui, Djuric und Rochat (alle verletzt). 72. Tihinen-Tor wegen Abseits nicht anerkannt. Gelb-Rot: 79. Nikci (Foul). Verwarnungen: 8. Seoane (Foul), 38. Nikci (Unsportlichkeit), 54. Tchouga (Foul).

Video: Stimmen zum Spiel

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