MANNSCHAFTSFORM: Vom Hurra-Fussball zum Geknorze

Rolf Fringer muss bis am Samstag gegen Vaduz einen Regisseur finden.

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Rolf Fringer muss sich für das Spiel gegen Vaduz einen neuen Spielgestalter suchen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Rolf Fringer muss sich für das Spiel gegen Vaduz einen neuen Spielgestalter suchen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der FC Luzern steht seit dem 10. August 2008 auf dem letzten Platz. Trotzdem strömen gegen Bellinzona und Vaduz jeweils über 10'000 Zuschauer ins Stadion, gegen Sion ist die Allmend sogar ausverkauft. Dies dokumentiert: Die Fans haben den Glauben an die Mannschaft ebenso wenig verloren, wie Rolf Fringer.

Der Kampfgeist ist zwar ungebrochen, doch die Verunsicherung wird immer grösser und droht die Mannschaft zu lähmen – trotz vier Spielen in der Meisterschaft ohne Niederlage, trotz einem Trainer mit positiver Ausstrahlung. «Jetzt geht es um die Wurst. Deshalb kommt es zu diesem Geknorze», erklärt Fringer.

Wer wird die Position des Spielgestalters vom verletzten Oscar Scarione beim wichtigen Spiel am Samstag in Vaduz übernehmen? Wer auch immer zum Zuge kommen wird, für Fringer steht fest, dass die sportlich bedrückende Situation «nicht alles entschuldigen darf. Wir dürfen uns nicht so viele Ballverluste leisten.»

Stephan Santschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.