MANNSCHAFTSVORSTELLUNG: Acht Neue und ein grosser Abwesender

Der FC Luzern hat seine Mannschaft für die Saison 2010/2011 vorgestellt. Mit dabei waren alle Neuzugänge, es fehlte jedoch Nationalspieler Hakan Yakin, der noch in den Ferien weilt.

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Die FCL-Spieler beim Fotoshooting. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die FCL-Spieler beim Fotoshooting. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Benjamin Kibebe (FC Nordsjaelland), Thomas Prager (LASK Linz), Daniel Gygax (1. FC Nürnberg) und Daniel Fanger (SC Kriens) heissen die gestandenen Spieler, die der FC Luzern am Dienstag an der Mannschaftsvorstellung Saison 2010/2011 bei der Amag in Ebikon präsentierte. Gemeinsam mit den jungen Hoffnungsträgern Janko Pacar (SC Kriens), Benedikt Koller (FC Luzern) und Silvan Büchli (FC Luzern) sowie dem neuen 2. Goalie Gabriel Wüthrich (FC Lugano) sollen sie dazu beitragen, dass der FCL an die hervorragenden Leistungen der Vorsaison anknüpfen kann.

Hakan Yakin noch in den Ferien
Grosser Abwesender bei der Mannschaftsvorstellung war Nationalspieler Hakan Yakin. Nach seinen Einsätzen an der WM in Südafrika befindet sich Yakin derzeit noch in den Ferien in der Türkei und wird erst später zum Team stossen. Auch ohne Yakin ist die bisherige Vorbereitung des FCL laut Cheftrainer Rolf Fringer zufriedenstellend verlaufen. Nach dem hervorragenden 4. Rang der letzten Saison ist sich Fringer darüber im Klaren, das es sehr schwierig sein wird, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Dennoch erhofft er sich, «wenn alles gut läuft den 4. Platz verteidigen zu können.» Die Teilnahme an der Europaleague erachtet er dabei nicht als Hypothek, sondern vielmehr als «ein willkommenes Dessert für den Hauptgang Super League»

Loch von 3 Millionen Franken «schmerzt»
«Die Verzögerung beim Bau der Swissporarena ist sportlich für uns kein Nachteil», sagte FCL-Präsident Walter Stierli. Finanziell hingegen reisst die Verzögerung ein Loch von 3 Millionen Franken an kalkulierten Einnahmen in die Kasse. Das schmerzt.» Stierli strebt deshalb im Gespräch mit den involvierten Partner eine Lösung an, «die unseren Interessen gerecht wird».

Ernst Zimmerli/Zisch

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