MISERE: Beim FCL «muss alles hinterfragt werden»

Beim FC Luzern kündigt sich eine erneute Änderung auf dem Trainerstuhl an. Am Montag um 17.30 Uhr wird zu einer ausserordentlichen Medienkonferenz eingeladen.

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FCL-Trainer Roberto Morinini. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

FCL-Trainer Roberto Morinini. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nach der zehnten Saisonniederlage hatte der Verwaltungsrat der FC Luzern AG während dem ganzen Sonntag und analysierte die missliche Situation getagt. «Es muss alles hinterfragt werden», sagte FCL-Pressechef Stefan Bucher am Sonntagmittag und wollte nicht näher auf eine Tendenz des Sitzungsergebnisses eingehen. «Ein Ergebnis wird frühestens am Montag kommuniziert. Wir wollen alle zuerst darüber schlafen.» Mit dabei bei der Sitzung war auch die sportliche Leitung mit Trainer Roberto Morinini und Sportchef Bruno Galliker.

Morinini bereits am Dienstag out?
Am Montag ist trainingsfrei. Gut möglich, dass am Dienstag ein neuer Chef das Training leiten wird. Mit Morinini ist der FCL nach der Trennung von Ciriaco Sforza keinen Schritt weitergekommen. Nun scheint auch der neue Trainer am Ende seines Lateins. Aus diesem Team könne kein Trainer mehr herausholen, soll er nach dem 0:1 in Neuenburg gesagt haben. Eine Bankrott-Erklärung, die nur einen Schritt zur Folge haben kann: Der FCL muss erneut auf Trainersuche gehen!

Ihrem Unmut kund getan haben nach dem Spiel am Samstag auch rund 50 FCL-Fans. Sie warteten nach der Rückkehr des Mannschaftsbusses auf der Allmend und liessen das Gefährt erst passieren, als ihnen eine Aussprache versprochen wurde. Fans und Mannschaft trafen sich danach zu mitternächtlicher Stunde auf der Allmend-Seitentribüne und betrieben gemäss Pressechef Bucher einen gemeinschaftlichen Frustabbau.

si

Die nächtliche Fan-Aussprache: