FC luzern

Mögliche Verstärkung fürs zentrale Mittelfeld: Wechselt Travnik von Sparta Prag zum FCL?

Der FC Luzern zeigt offenbar Interesse am zentralen Mittelfeldspieler Michal Travnik. Allerdings hat der ehemalige tschechische Nationalspieler noch einen Vertrag bis Sommer 2022 bei Sparta Prag.

Daniel Wyrsch
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Michal Travnik im Dress von Sparta Prag.

Michal Travnik im Dress von Sparta Prag.

sparta.cz

Michal Travnik soll der Wunschspieler des FC Luzern sein, hat unsere Zeitung aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Der frühere tschechische Internationale mit fünf Partien für die A- und 28 für die U21-Nationalmannschaft seines Landes ist ein technisch beschlagener Spieler. Der Spielmacher von Sparta Prag kann sowohl im offensiven wie im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden.

Mit Frydek gespielt und der gleiche Berater wie Alabi

In der laufenden Saison hat der 26-jährige Tscheche von 13 möglichen Ligaspielen für Sparta Prag lediglich deren 8 bestritten. Dabei gab er zwei Torvorlagen. Im letzten Match vor Weihnachten gegen Slovan Liberec (1:1) stand Travnik nicht im Aufgebot.

Gut möglich, dass sich Michal Travnik mit seinem Agenten nach einem neuen Arbeitgeber umsieht. Die Verbindung zum tschechischen FCL-Profi Martin Frydek ist schnell hergestellt: Der Aussenverteidiger und Travnik haben eine gemeinsame Vergangenheit bei Sparta Prag. Allerdings ist die Berateragentur der beiden nicht dieselbe, überraschenderweise steht Luzerns 20-jähriger Mittelfeldspieler Samuel Alabi ebenfalls bei jener von Travnik unter Vertrag.

Wahrscheinlich eine Alternative für Carbonell

Für Alex Carbonell ist das Interesse des FCL an Travnik kein gutes Zeichen: Der 23-jährige Spanier hatte in der Vorrunde nach sechs Ligaspielen seinen Stammplatz im defensiven Mittelfeld verloren. Nach einem verlängerten Urlaub ist Carbonell am Montag ins Training der Luzerner zurückgekehrt. Allerdings muss er zuerst ein individuelle Aufbautraining absolvieren, bevor er definitiv in den Kreis der Mannschaft von Fabio Celestini zurückkehrt.

Der FCL hat heute Donnerstagmorgen in Kriens trainiert. Selbstverständlich ohne die vier positiv getesteten Spieler Lucas Alves, Stefan Knezevic, Silvan Sidler und Louis Schaub. Die befinden sich wie behördlich vorgeschrieben zu Hause in Isolation.