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MÜNCHEN: Ex-FCL-Trainer Babbel bringt sich beim FC Bayern ins Gespräch

Markus Babbel ist seit dem 5. Januar 2018 nicht mehr Trainer beim FC Luzern. Jetzt hat sich der 45-jährige Münchner bei seinem früheren Verein FC Bayern München als Nachfolger von Jupp Heynckes angeboten.
Wurden freigestellt: Markus Babbel (links) und Patrick Rahmen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 3. Januar 2018))

Wurden freigestellt: Markus Babbel (links) und Patrick Rahmen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 3. Januar 2018))

Am Sonntagabend war Markus Babbel bei «Sport im Dritten» beim Südwestrundfunk (SWR) in Stuttgart zu Gast. Weil der Ex-FCL-Coach in einer roten Jacke zum Fernseh-Talk erschienen war, fragte Moderatorin Julia Scharf augenzwinkernd, ob er gerade auf Durchreise nach München sei. Bekanntlich sucht der FC Bayern einen Nachfolger für den bald 73-jährigen Trainer-Doyen Jupp Heynckes.

Nachdem der ehemalige Dortmund-Coach Thomas Tuchel den Bayern abgesagt hat, steht der deutsche Rekordmeister ab Sommer immer noch ohne Trainer da. Babbel, bekannt für seine Schlagfertigkeit, nutzte die Nachfrage von Scharf für Werbung in eigener Sache. «Also wenn sie keinen finden, ich würde mich anbieten. Ich denke, das bekomme ich hin», sagte er schmunzelnd.

Markus Babbel war in der Bundesliga bereits Trainer des VfB Stuttgart, von Hertha BSC in der Hauptstadt Berlin sowie von der TSG Hoffenheim. Von Mitte Oktober 2014 bis Anfang Januar 2018 war der Europameister von 1996 mit Deutschland Trainer des FC Luzern. Der Ex-Liverpooler führte die Innerschweizer einmal auf Platz 3 und zweimal auf Rang 5. Den FCL musste er verlassen, nachdem er zu Beginn der Rückrundenvorbereitung seinen Abgang per Ende Saison ankündigte und dabei die Vereinsleitung offen für ihre Hinhaltetaktik kritisierte.

Sein Nachfolger Gerardo Seoane hat die Luzerner in den letzten sieben Spielen mit 17 Punkten von Platz 9 auf 4 geführt. Markus Babbel steht beim FCL wie sein Assistent Patrick Rahmen noch bis Ende Juni auf der Gehaltsliste. Ob die FCB-Klublegende Babbel ab Sommer "seine" Bayern trainiert, ist wohl eher unwahrscheinlich. Favorisiert sind nach der Tuchel-Absage Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig), Niko Kovac (Eintracht Frankfurt), Lucien Favre (Nice) und Julian Nagelsmann (Hoffenheim).

dw

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