Murat Yakin bleibt dem FC Luzern treu

Ende der Spekulationen um Murat Yakin: Der FCL-Trainer erklärte vor dem Spiel vom Samstag gegen Xamax, dass für ihn ein Wechsel zum FC Basel derzeit nicht in Frage kommt.

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Murat Yakin will auch künftig den FCL von der Seitenlinie aus dirigieren. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Murat Yakin will auch künftig den FCL von der Seitenlinie aus dirigieren. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Ereignisse der letzten zwölf Tage hatten eher für einen Wechsel von FCL-Trainer Murat Yakin in der Winterpause zum FC Basel gesprochen. Der 37-Jährige hatte nie ein deutliches Bekenntnis zu Gunsten des FC Luzern abgelegt. Im Klub seiner Heimatstadt, wo er die grössten Erfolge als Spieler feierte, ist währenddessen Thorsten Finks bisheriger Assistent Heiko Vogel als Interimscoach eingesetzt worden.

Verunsicherung wurde grösser

Yakin sagte immer, er habe vom FCB nie ein Angebot erhalten. Die Basler ihrerseits kündeten an, sie würden offiziell über Vizepräsident Häusler beim FCL anfragen, falls sie denn Interesse an Yakin hätten. Natürlich wurde die Verunsicherung in Luzern immer grösser.

Als dann Yakon und Assistent Giorgio Contini am Dienstag beim FCL-Training fehlten und der Coach nicht sagen wollte, wo er gewesen ist, gab dies den Spekulationen frischen Nährboden. Am Freitag dann die überraschende Wende: Bei einem Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung bekannte sich Yakin deutlich zur Fortsetzung seiner Arbeit beim FCL.

«Ich werde die Mannschaft sicher nicht im Stich lassen», versprach der Coach. Er sagte, er würde eine Anfrage des FC Basel derzeit ausschlagen. «Ich arbeite jetzt erst vier Monate beim FC Luzern. Ich will beim FCL noch einiges bewegen.» Dazu gehört auch, dass er das Team durch den Zuzug neuer Spieler qualitativ verbessern will.

Daniel Wyrsch

Das ausführliche Interview mit Murat Yakin lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.