NACH ENTLASSUNG: Trainersuche im Ausland – Veskovac out

Der FCL intensiviert die Suche nach dem Nachfolger des entlassenen Trainers Ciriaco Sforza und weitet sie ins Ausland aus.

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Bis ein neuer Trainer gefunden ist, trainiert Jean-Daniel Gross (rote Jacke) den FCL. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bis ein neuer Trainer gefunden ist, trainiert Jean-Daniel Gross (rote Jacke) den FCL. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Auf der Wunschliste der Kandidaten sollen sich auch arbeitslose Deutsche befinden. Die Frage der Finanzierbarkeit ist jedoch noch ungelöst. 

Gerüchteweise wird einiges an Namen herumgeboten, von Thomas Doll bis Wolfgang Wolf. Zum engen Kreis der Anwärter im eigenen Land könnte auch Jeff Saibene gehören. Der Luxemburger, derzeit Assistenztrainer in Aarau, war bei den Young Boys hoch im Kurs, ehe ihm Vladimir Petkovic vorgezogen wurde. 

Trainer-Debüt wohl erst gegen GC
«Bis Ende Woche wollen wir mit den Leuten, die wir im Kopf haben, geredet haben», sagt Präsident Walter Stierli, «danach laden wir sie alle noch einmal ein.» Alles läuft darauf hinaus, dass der neue Coach erst am 23. August in Zürich gegen GC sein Debüt gegen wird. Sportchef Bruno Galliker betonte am Dienstagabend: «Es gibt noch keinen Favoriten.»

Das deutet darauf hin, dass Interimstrainer Jean-Daniel Gross am Sonntag gegen YB den FCL betreut. Gestern leitete der 42-jährige U-21-Coach die ersten zwei Trainings und führte Einzelgespräche. Morgen beobachtet er die Berner im Stade de Suisse im Uefa-Cup-Qualifikationsspiel gegen Debrecen.

Ohne Veskovac gegen YB
Am Sonntag muss Gross sicher auf den gesperrten Gerardo Seoane verzichten, der in Aarau Innenverteidiger spielte und nach einer Notbremse vom Platz gestellt wurde. Fehlen wird aber auch Dusan Veskovac, der zweite Innenverteidiger. Der Serbe musste sich einem operativen Eingriff im Brustbereich unterziehen lassen und wird voraussichtlich zwei Wochen ausfallen. 

Und Boubacar Diarra trainierte auch am Dienstag nicht. Wann er zurückkehrt, ist ungewiss. Ausserdem droht nun auch der Ausfall von Jacopo Ravasi. Der zweifache Saisontorschütze zog sich am Dienstag eine Adduktorenblessur zu. «Das macht die Aufgabe nicht einfacher, aber ich sehe das als Herausforderung», sagte Gross. Varianten kann er am (heutigen) Mittwoch testen. Der FCL tritt in Küssnacht gegen den lokalen 2.-Liga-inter-Verein an (19.30 Uhr).

Peter Birrer / Neue Luzerner Zeitung