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Neo-Trainer Häberli will keine Torhüter-Diskussionen mehr beim FCL: «Zibung ist unsere Nummer 1»

Der neue Trainer Thomas Häberli hat vor seinem zweiten Spiel mit dem FC Luzern vom Samstag (19 Uhr) bei den Grasshoppers in Zürich Klartext in Sachen Goalies gesprochen. Er setzt auf längere Zeit auf den 35-jährigen David Zibung.
Daniel Wyrsch
Luzern-Torhüter David Zibung kassiert am letzten Sonntag gegen den FC Zürich reaktionslos diesen Freistoss von Salim Khelifi zum 0:1. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Zürich, 24. Februar 2019))

Luzern-Torhüter David Zibung kassiert am letzten Sonntag gegen den FC Zürich reaktionslos diesen Freistoss von Salim Khelifi zum 0:1. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Zürich, 24. Februar 2019))

Thomas Häberli ist am Freitagmittag bei der Medienkonferenz vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht GC auf die seit Anfang Saison immer wieder aufkommende Torhüter-Frage beim FC Luzern angesprochen worden. Mit dem Abgang von Jonas Omlin (25) im Sommer zum FC Basel hat sich bekanntlich kein FCL-Keeper mit überzeugenden Leistungen durchsetzen können.

«Die ganze Schweiz wird noch Freude an Goalie Omlin haben»

Der neue FCL-Coach ging zuerst auf den Obwaldner Omlin ein, mit dem er in seiner vorherigen Funktion als FCB-Assistenztrainer in der laufenden Saison zusammengearbeitet hatte. «In Basel sind sie erschrocken über die Qualitäten von Jonas Omlin, der unglaubliche Qualitäten hat. Wir dürfen Freude haben, dass ein solcher Torhüter aus der Innerschweiz kommt», stellte Häberli fest. Er traut Omlin offenbar gar früher oder später den Platz im Tor der Schweizer Nationalmannschaft zu: «Er hat einen tollen Karriereweg eingeschlagen, an ihm wird die ganze Schweiz noch Freude haben.»

Thomas Häberli über den Ex-FCL-Goalie, der seit Anfang Saison ein Basler (Bild) ist: «Für alle, die auf Jonas Omlin folgen, ist es unheimlich schwierig.» (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Basel, 17. Februar 2019))

Thomas Häberli über den Ex-FCL-Goalie, der seit Anfang Saison ein Basler (Bild) ist: «Für alle, die auf Jonas Omlin folgen, ist es unheimlich schwierig.» (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Basel, 17. Februar 2019))

Häberli zeigt sich nach dem Lob für Omlin empathisch mit seinen FCL-Torhütern: «Für alle, die auf Omlin folgen, ist es unheimlich schwierig.» Der Luzerner Teamchef bestätigt die derzeitige Goalie-Hierarchie in der Reihenfolge mit David Zibung (35), Mirko Salvi (25, ausgeliehen von GC) und dem jungen Loïc Jacot (19, ausgeliehen von Xamax). Häberli: «Für mich ist klar, David Zibung hat unter mir gegen Zürich angefangen. Er hat das gut gemacht, Dave wird die Nummer 1 bleiben. In dieser Phase ist Erfahrung wichtig.»

Achtung! Zibung hat zuletzt bei drei von vier Gegentoren gepatzt

Den Vorzug für Zibung gegenüber Salvi begründet Häberli: «Ich muss als Trainer die Leistungen berücksichtigen, die von Mirko Salvi vor meiner Zeit nicht optimal gewesen sind. Das ist der ausschlaggebende Punkt gewesen, dass Dave die Nase vorne hat.» Allerdings muss an dieser Stelle eingeschoben werden, dass Zibung in der Rückrunde sowohl zu Hause gegen Sion (1:3) wie beim Einstand von Häberli am vergangenen Sonntag in Zürich beim FCZ (1:1) bei insgesamt drei von vier Gegentoren keine gute Figur machte.

Thomas Häberli stellte klar, dass er während den restlichen 14 Spieltagen bis zum Saisonende keine Goalie-Diskussionen mehr aufkommen lassen will. «Ich werde nicht von Spiel zu Spiel wechseln und nicht über dieses Thema diskutieren. Für mich ist Dave die Nummer 1 – und das auf längere Zeit gesehen.»

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