«Neuer» FCL gewinnt Spiel gegen Genk

Der Start mit dem FC Luzern ist Ryszard Komornicki eindrücklich gelungen. Der FCL gewinnt das Playoff-Spiel der Europa League mit viel Kampfgeist.

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Die FCL-Spieler bejubeln das 1:0 von Dmitar Rangelov. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die FCL-Spieler bejubeln das 1:0 von Dmitar Rangelov. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Spannung vor dem Spiel gegen Genk war spürbar. Jeder war gespannt, wie sich der neue Trainer auf die Mannschaft auswirken würde. Doch schon die ersten Minuten überraschten alle. Der FC Luzern war nicht wiederzuerkennen. Schon in der ersten Minuten tauchte Lezcano im Strafraum auf und zeigt, dass der FC Luzern heute nur den Sieg wollte.

Wenig Leute, gute Stimmung

Die nur gut 8000 Zuschauer in der Swissporarena waren eine traurige Kulisse für diesen «neuen», kämpferischen FC Luzern. Die Mannschaft war aktiv, ging auf jeden Ball, gewann viele Zweikämpfe. Und bereits in der 7. Minute der Lohn für die Arbeit: Rangelov trifft nach einem Eckball von Gygax. Nicht nur ein wichtiger Treffer für den Spielverlauf, sondern vorallem eine Erlösung für Mannschaft und Fans.

Die FCL-Spieler Daniel Gygax, David Zibung, Adrian Winter und Sally Sarr (von links) feiern den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
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Luzern-Trainer Ryszard Komornicki verlässt zufrieden das Feld. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Das Team bejubelt den Sieg mitten auf dem Feld. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Daniel Gygax bedankt sich bei seinen Fans. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Adrian Winter bejubelt seinen Siegtreffer... (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
... und bedankt sich bei seinen Fans. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Friedliche Stimmung bei den FCL-Fans in der Swissporarena. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jubel bei den Spieler nach Winters Siegtreffer. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Immer wieder zurückgehalten: Luzerns Dimitar Rangelov, hier gegen Genks Nadson. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Rettet mirakulös: FCL-Torhüter David Zibung. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Claudio Lustenberger (rechts) und Daniel Gygax gegen Nadson. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
FCL-Fans singen lautstark. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Dimitar Rangelov zieht ab und trifft zum 1:0. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Dimitar Rangelov (links) gegen Genks Kalidou Koulibaly. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jubel bei den FCL-Spieler nach dem 1:0 durch Rangelov (Mitte). (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
Dario Lezcano holt sich eine Abkühlung an der Linie. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Philipp Muntwiler (rechts) versucht Genks Christian Benteke vom Ball zu trennen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Dario Lezcano (links) im Duell mit Genks Katuku Tshimanga. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Adrian Winter (links) gegen Genks Khaleem Hyland. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luftduell zwischen Luzern Sally Sarr (links) und Genks Steven Joseph-Monrose. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Kaum Zuschauer im Stadion: (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Nur gerade 8217 Zuschauer wollten das Europa-League-Spiel sehen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzern-Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Adrian Winter (links) gegen Genks Katuku Tshimanga. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Genks Steven Joseph-Monrose (links) schiesst den Ball Dario Lezcano voll ins Gesicht. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzern-Trainer Ryszard Komornicki bedankt sich bei Rangelov für sein Tor. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Rauch im Genk-Sektor vor Spielbeginn. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzern-Trainer Ryszard Komornicki feuert die Seinen an. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jubel nach dem Tor von Dimitar Rangelov. (Bild: Keystone)
Dimitar Rangelov trifft zum 1:0. (Bild: Keystone)
Jubel bei Rangelov, Winter und Sarr (von links). (Bild: Keystone)
Dario Lezcano im Zweikampf mit Katuku Tshimanga. (Bild: Keystone)
Die Luzerner jubeln nach dem Treffer von Winter. (Bild: Keystone)
Luzerns Adrian Winter (rechts) düpiert Genk-Torhüter Laszlo Koeteles... (Bild: Keystone)
... und trifft zum 2:1-Siegtreffer. (Bild: Keystone)
Luzerns Dimitar Rangelov (links) gegen Genks Katuku Tshimanga. (Bild: Keystone)
Luzerns Tomislav Puljic (links) versucht Genks Jelle Vossen zu stoppen. (Bild: Keystone)

Die FCL-Spieler Daniel Gygax, David Zibung, Adrian Winter und Sally Sarr (von links) feiern den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Mannschaft aus Belgien wurde oftmals über die Seiten gefährlich, vorallem über den rechten Flügel durch Büffel. Er ist dann auch der Auslöser für den Ausgleichstreffer. Sein Ball findet in der Mitte Vossen und dieser trifft zum 1:1.

Kampfgeist, Herz und der erlösende Sieg

In der zweiten Hälfte wurde der KRC Genk dann immer stärker. Immer wieder wurde in der Mitte der grosse Benteke gesucht. Doch zum Torerfolg reichte es nicht. Aus dem Nichts schliesslich preschte Winter in den Strafraum und brachte die Luzerner in Führung (71.). Und diese gab das Heimteam auch nicht mehr her. Der FCL gewinnt dieses eminent wichtige Spiel unter dem neuen Trainer und begeisterte seine Fans.

Das Rückspiel findet in einer Woche in Genk statt.

Sara Häusermann/luzernerzeitung.ch

Luzern - Genk 2:1 (1:1)

Swissporarena. - 8217 Zuschauer. - SR Damato (It). - Tore: 7. Rangelov (Gygax) 1:0. 12. Vossen (Buffel) 1:1. 71. Winter (Lezcano) 2:1.

Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Wiss, Muntwiler; Winter (93. Hochstrasser), Lezcano (82. Kryeziu), Gygax; Rangelov.

Genk: Köteles; Fernandez, Anele, Nadson, Tshimanga; Buffel (84. Ugoala), Hyland, Gorius (46. Koulibaly), Joseph-Monrose (84. Limbombe); Vossen, Benteke.

Bemerkungen: Luzern ohne Renggli und Sorgic, Genk ohne Ayub, Barda, Joneleit, Simaeys (alle verletzt). 18. Freistoss von Rangelov an die Latte. 26. Tor von Rangelov aberkannt (Offside). 74. Pfostenschuss von Benteke. Verwarnungen: 71. Vossen (Foul). 77. Lezcano (Foul). 87. Stahel (Foul).