Pascal Schürpf spricht Klartext: «Es war ein Abend zum Vergessen»

Routinier Pascal Schürpf nimmt kein Blatt vor den Mund. «Es war ein Abend zum Vergessen.

Simon Wespi
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In der ersten Halbzeit haben wir keinen Zweikampf gewonnen und waren immer einen Schritt zu spät.» Wie gegen Lugano hat der FCL den Start verschlafen. Das Team sei vor dem Spiel jedoch bereit gewesen, sagt Schürpf. «Von der Mentalität hat das aber in der ersten Halbzeit nicht gepasst. Ich kann mir dies auch nicht erklären», so der Luzerner etwas ratlos nach der Partie. «Mit einem 0:3-Rückstand wird es natürlich schwierig gegen St. Gallen, das so in Form ist», analysiert Schürpf das Geschehene. Trainer Fabio Celestini sagt: «Es war wie gegen Lugano. Wir hatten wenig Energie in der ersten Halbzeit. St. Gallen machte ein starkes Spiel.»

Ganz anders sieht es im Lager bei Grün-weiss aus. Trainer Peter Zeidler war überaus zufrieden. «Wir haben phasenweise richtig guten Fussball gespielt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und sehr froh über das positive Ergebnis.» Der Trainer sagt jedoch auch: «Gute Spieler wie Emini haben beim FCL gefehlt.»

Angesprochen auf die Luzerner, die jeweils nach der Pause für Furore sorgen, meint Zeidler, der in St. Gallen seinen Vertrag eben erst bis 2025 verlängert hat: «Ja wir mussten dranbleiben und durften nicht nachlassen. Luzern kann immer ins Spiel zurückkommen, das hat man gegen Lugano gesehen. Doch wir haben dies wirklich gut gemacht.»

Marco Schneuwly kehrt zum FCL zurück

Der FC Luzern gab gestern bekannt, dass der ehemalige FCL-Stürmer Marco Schneuwly Nachfolger von Claudio Lustenberger im Amt des Talentmanagers wird. Der 35-jährige Berner spielt zur Zeit noch in der Challenge League für den FC Aarau und übernimmt ab 1. August die Verantwortung für die Weiterentwicklung der FCL-Talente. Lustenberger soll künftig für die Videoanalysen verantwortlich sein.