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PEOPLE: Züri-West-Sänger Kuno Lauener: «Der FCL könnte zum YB-Konkurrenten werden»

YB hat den Titel geholt, der FCL hat sich viel Respekt verschafft. Beinahe wurden die Luzerner zum Partycrasher in Bern – nun werden sie hoch gehandelt.
Züri-West-Sänger Kuno Lauener: «Tourneen sind für mich die ideale Form, in der Öffentlichkeit zu stehen.» (Bild: Chris Iseli / Aargauer Zeitung)

Züri-West-Sänger Kuno Lauener: «Tourneen sind für mich die ideale Form, in der Öffentlichkeit zu stehen.» (Bild: Chris Iseli / Aargauer Zeitung)

Im überschwänglichen Jubel über den ersten Meistertitel der Young Boys seit 32 Jahren ist die bärenstarke Gegenwehr des FC Luzern am letzten Samstag in Bern untergegangen. Doch Züri-West-Frontmann Kuno Lauener hat der Auftritt von Gerardo Seoanes FCL offensichtlich Eindruck gemacht. Der Ur-YB-Fan kann sich vorstellen, dass die Innerschweizer nächste Saison neben dem entthronten Serienmeister FC Basel und den Young Boys um die Schweizer Meisterschaft spielen.

Kuno Lauener hat ein feines Sensorium für den Fussball. Der 57-jährige Berner musste über drei Jahrzehnte mit seinem Lieblingsverein leiden, ehe er am letzten Samstag zusammen mit 30'000 YB-Fans den hauchdünnen 2:1-Heimsieg gegen den FCL und damit den ersten Meistertitel seit 1986 feiern durfte. Beim Platzsturm von tausenden Anhängern wurde im Stade de Suisse Wankdorf der Züri-West-Hit «Irgendeinisch gfind ds Glück eim» eingespielt. Lauener, Sänger und Songschreiber der Berner Mundart-Kultband, sagte im «Tagesgespräch» von Radio SRF vom Montag, dass er den Moment oben auf der Tribüne mit seinen Kumpels genossen habe. Er habe immer wieder für Selfies posieren müssen und dabei wohl bescheuert ausgesehen.

Auf die Frage des Radio-Moderators, ob YB künftig zum Dominator der Super League werden könnte, antwortete Lauener: «Man kann nicht davon ausgehen, dass Basel abtaucht, nur weil der Klub jetzt eine Übergangssaison hat.» Er hoffe, dass YB-Sportchef Christoph Spycher, mit dem er beim «Tagesgespräch» im Studio war, wieder die richtigen frischen Leute für eine schlagkräftige Mannschaft finde. «Aber das Titelrennen wird sicher ein enger Kampf», glaubt Lauener und ergänzt: «Luzern hat gerade auch einen Lauf, bekommt man das Gefühl. Man weiss nicht, was dort passiert.» Das tönt nach grossem Respekt, den sich die FCL-Mannschaft mit ihrem frechen Auftritt beim neuen Meister gewiss verdient hat.

Auch SRF-Experte Eggimann ist angetan von der FCL-Leistung

SRF-Fussball-Experte Mario Eggimann (37, Ex-Bundesliga-Profi beim Karlsruher SC und Hannover 96) machte dem FCL ebenfalls ein Kompliment: «Spielen die Luzerner in den verbleibenden vier Saisonspielen so gut wie gegen YB, müssen sie sich keine Sorgen machen.» Heisst mit anderen Worten: Der derzeitige Platz 3 könnten die Innerschweizer so verteidigen. Das nächste Spiel des FCL findet am Samstag (19 Uhr) zu Hause gegen Lugano statt.

Hinweis

Link zur Sendung «Tagesgespräch» auf Radio SRF vom 30. April mit Kuno Lauener und YB-Sportchef Christoph Spycher.

Daniel Wyrsch

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