PERSONAL: Sforza hat Zeit bis zum allerletzten Spiel

Der FC Luzern erwartet Thun zum zweitletzten Heimspiel der Saison. Daneben laufen die Planungen für die nächste Saison. Primäre Ziele: Mit Sforza und Veskovac verlängern.

Merken
Drucken
Teilen
FCL-Trainer Ciriaco Sforza im Spiel gegen gegen GC am 13. April 2008. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

FCL-Trainer Ciriaco Sforza im Spiel gegen gegen GC am 13. April 2008. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Dusan Veskovac wird nach seiner vor acht Tagen erlittenen Zerrung möglicherweise nicht dabei sein, wenn der FC Luzern am Samstag Abend den FC Thun empfängt.

Das ändert nichts daran, dass der 22-jährige Innenverteidiger ein begehrter Fussballer bleibt. Sein halbjähriger Leihvertrag beim FCL läuft aus, und der FC Wohlen wäre ab 1. Juli wieder und noch für ein Jahr sein Verein. Zu einer Rückkehr in die Challenge League wird es aber mit Sicherheit nicht kommen.

Das weiss auch Andreas Wyder, der Präsident der Aargauer. Er weiss aber auch, dass Veskovac «uns Geld in die Kassen spülen wird». Nur: Woher wird es kommen? Aus Luzern? Oder vom FC Basel, der angeblich grosses Interesse am Serben haben soll? Oder etwa plötzlich von YB?

Wyder: «Nur mit Galliker geredet»
Wyder antwortet so: «Interesse sollen neben Luzern auch Basel und YB haben. Aber geredet haben wir bislang nur mit Bruno Galliker vom FCL.» Dann fügt er an: «Tendenziell sehe ich Veskovac weiter in Luzern. Natürlich wollen wir einen rechten Profit aus dem Transfer schlagen, aber uns ist es auch wichtig, dass der Spieler bei seinem Verein gute Perspektiven hat.

Eine Möglichkeit wäre es, dass wir bei einem nächsten Wechsel von Veskovac mitbeteiligt würden.» Allerdings hält Wyder auch fest: «Ich kann mir vorstellen, dass einiges davon abhängt, ob Ciriaco Sforza Trainer beim FC Luzern bleibt oder nicht.»

Sforza entscheidet sich spätestens am 10. Mai
Sforza hat, wie von Präsident Walter Stierli am Dienstag in dieser Zeitung angekündigt, Zeit bis nach dem letzten Saisonmatch gegen Xamax bekommen, sich zu entscheiden. Seine Arbeit werde dadurch nicht blockiert, glaubt FCL-Sportchef Galliker: «Mit den Spielern schliessen wir sowieso eher länger befristete Verträge ab als mit dem Trainer. Wenn wir einen Neuen suchen müssten, wäre das einer, der zum Personal passt, das er hier vorfindet.» Grundsätzlich geht Galliker davon aus, dass Sforza sich zum FCL bekennen wird: «Ich rechne damit, dass er bleibt.»

Peter Birrer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.