RASEN: Kunst- oder Naturrasen? Entscheid Ende 2009

Soll der FC Luzern in der neuen Swissporarena auf Natur- oder Kunstrasen spielen? Die Verantwortlichen beim FC Luzern wollen sich bis Ende Jahr entscheiden.

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Modell der geplanten Swissporarena. (Visualiserungen pd)

Modell der geplanten Swissporarena. (Visualiserungen pd)

Ob Naturrasen, wie es sich die Puristen wünschen oder Kunstrasen, der inzwischen FIFA-tauglich ist und auf dem internationale Spiele wie Länderspiele ausgetragen werden könnten: «Wir sind uns noch nicht einig, welchen Belag wir für die Swissporarena auswählen sollen», erklärt Thomas Schönberger, CEO der FC Luzern-Innerschweiz AG.

Kostenfrage entscheidet
Bei einem Kunstrasen geht man von Beschaffungskosten von 1,5 Millionen Franken (Naturrasen 700'000) aus. Die Unterhaltskosten wären jedoch beim Naturrasen grösser, rund 80'000 Franken (35'000 Franken Kunstrasen).

Vorteil Bespielbarkeit
Ein weiterer Vorteil für den Kunstrasen wäre die Bespielbarkeit. Dann könnte nahezu immer gespielt werden. Davon könnten auch Junioren und Fussballturniere in der Region profitieren. Deshalb werden diese Überlegungen in die Entscheidung miteinbezogen, so Schönberger. Auch weitere Veranstaltungen (wie zum Beispiel Konzerte) wären wohl eher durchführbar, «jedoch sind mehr als vier Events aufgrund der Lärmemissionen kaum denkbar», sagt Schönberger in der MatchZytig Luzern - St. Gallen. Die neue Arena auf der Allmend befindet sich nahe einer Wohnzone.

Erst die Berner Young Boys und Neuenburg Xamax haben den Schritt zum Kunstrasen gewagt. Die Führungscrew des FC Luzerns will sich bis Ende Jahr entscheiden. Man informiere sich in beide Richtungen und besichtige weiterhin verschiedene Stadien, heisst es weiter.

rem