Renggli verschiesst Penalty bei FCL-Nullnummer

Wieder kein Sieg für den FC Luzern. Das Heimspiel gegen den FC Sion endete mit einem enttäuschenden 0:0. Renggli vergab die grösste FCL-Chance und verschoss einen Elfmeter.

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Auch FCL-Spieler Jahmir Hyka schaffte es nicht, Sion-Goalie Vanins zu bezwingen. (Bild: Keystone)

Auch FCL-Spieler Jahmir Hyka schaffte es nicht, Sion-Goalie Vanins zu bezwingen. (Bild: Keystone)

Der FC Luzern kam im Heimspiel gegen den FC Sion vor knapp 11'500 Zuschauern nicht über ein 0:0 hinaus. In einer ereignisarmen Partie gab es nur wenige Torchancen. Die mässige Leistung des Teams von Murat Yakin quittierten die Fans nach Spielende mit einem gellenden Pfeifkonzert.

Winter vergibt beste Chance

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften mehrheitlich gegenseitig. Sion war sehr defensiv eingestellt und liess den Luzernern nur wenig Raum zur Entfaltung. Die beste Chance hatte Winter kurz vor der Pause, doch Sion-Torhüter Vanins war aufmerksam, eilte aus dem Tor und blockte den Schuss.

Renggli verschiesst Penalty

Auch in Hälfte zwei waren Torchancen Mangelware. In der 68. Minute pfif Schiedsrichter Carrel Penalty für die Luzerner. Winter wurde von Dingsdag im Strafraum gefoult - ein harter Entscheid. Renggli hämmerte den Ball zum Entsetzen der FCL-Fans jedoch deutlich über das Tor. Danach zeigten sich die Luzerner zwar bemüht, schafften es aber nicht, den Ball im Sion-Tor unterzubringen. So endete das Spiel 0:0.

Luzerns Dario Lezcano (links) im Spiel gegen Sions Arnaud Bühler. (Bild: Keystone)
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Arnaud Bühler (links) im Kampf um den Ball gegen Luzerns Sally Sarr. (Bild: Keystone)
Sions Mario Mutsch (links) will den Ball gegen Dario Lezcano behaupten. (Bild: Keystone)
Vor dem Spiel wird eine Trauerminute für die zwei verstorbenen Trainer Timo Koniezka (links) und Roberto Moronini abgehalten. (Bild: Keystone)
Der FC Sion vor dem Anpfiff. (Bild: Keystone)
Die Mannschaft des FC Sion mit Mario Mutsch (Bild) trauert mit der Aufschrift "on partage votre tristesse" am Trikot für die Opfer des Busunglücks im Wallis. (Bild: Keystone)
FCL-Trainer Murat Yakin beobachtet das Spielgeschehen am Spielfeldrand. (Bild: Keystone)
Sions Torhüter Andris Vanins hält den Ball vor Luzerns Jahmir Hyka (Mitte). (Bild: Keystone)
Christian Dingsdag (rechts) im Zweikampf mit Adrian Winter vom FC Luzern. (Bild: Keystone)
Adrian Winter (hinten) versucht Christian Dingsdags Schuss abzublocken. (Bild: Keystone)
Luzerns Sally Sarr dribbelt gegen Sions Mario Mutsch (rechts). (Bild: Keystone)
Da wird gezupft und gezerrt: Dario Lezcano (rechts) versucht Sions Mario Mutsch (Mitte) aufzuhalten. (Bild: Keystone)
Adrian Winter (links) und Michael Dingsdag verstolpern sich gegenseitig. (Bild: Keystone)
Sions Geoffroy Serey Die (links) mit hartem Einsatz gegen Luzerns Burim Kukeli. (Bild: Keystone)
Michel Renggli (links), der den Penalty für den FCL verschossen hat und Moshe Ohayon nach dem Abpfiff. (Bild: Keystone)
Ein nachdenklicher FC Luzern nach dem enttäuschenden 0:0 gegen den FC Sion. (Bild: Keystone)

Luzerns Dario Lezcano (links) im Spiel gegen Sions Arnaud Bühler. (Bild: Keystone)

Im Cup gegen GC

Weil YB gleichzeitig gegen GC mit 0:2 verlor, bleibt der FCL vorläufig auf Platz 2. Servette und Thun haben allerdings die Chance, mit einem Sieg näher an die Luzerner aufzuschliessen. Für das Team von Murat Yakin gibt es nur eine kurze Verschnaufpause: Bereits am Dienstag steht das wichtige Cupspiel gegen GC an.

Luzern - Sion 0:0

swissporarena. - 11'498 Zuschauer. - SR Carrel.
 

 

Luzern: Zibung; Sarr, Wiss, Renggli, Lustenberger; Kukeli, Kryeziu (73. Ferreira); Winter, Hochstrasser (68. Ohayon), Hyka (60. Gygax); Lezcano.

 

Sion:Vanins; Vanczak, Aislan, Dingsdag, Bühler, Mutsch (84. Obradovic); Serey Die, Rodrigo, Margairaz (59. Basha); Wüthrich; Danilo (80. Ianu).

 

Bemerkungen: Luzern ohne Stahel, Shalaj (beide verletzt), Bento und Sorgic (beide rekonvaleszent). Sion ohne Mrdja und Yoda (beide verletzt). 68. Renggli verschiesst Foulpenalty. Verwarnung: 45. Rodrigo (Foul), 74. Aislan (Foul).

Eine ausführliche Analyse mit Stimmen zum Spiel finden Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.

Simon Wolanin / Luzernerzeitung.ch