Schürpf: «Gebrochene Nase kein Grund für Pause»

Drucken
Teilen

 

Pascal Schürpf (27) hat wie Co-Trainer Patrick Rahmen einige Tage mit Schmerzen hinter sich. YB-Stürmer Roger Assalé traf ihn am Sonntag bei einem Sturz unabsichtlich mit den Beinen im Gesicht. Dabei erlitt Schürpf einen Nasenbeinbruch. «Durch das Adrenalin während des Spiels bemerkte ich erst nach dem Match in Bern, dass die Nase gebrochen war», erzählt Schürpf.

Der aus Basel stammende Aussenangreifer mit Vergangenheit in Vaduz hat schon vor vier Jahren bei Bellinzona nach einem Nasenbeinbruch mit einer Maske gespielt, das will er auch heute gegen Lausanne tun. Mit der blauweiss umgespritzten Maske von Bellinzona möchte er auflaufen.

Der robuste 1,90 Meter grosse Profi scheint im Nehmen hart wie ein Eishockeyspieler zu sein. «Wegen einer gebrochenen Nase sollte man nicht aufs Spielen verzichten.» Ein Risiko bestehe, hätten ihm die Ärzte gesagt. Nach dem Abschlusstraining entschied Schürpf aber: «Ich bin bereit, zu spielen und meinen Teil zum Befreiungsschlag beizutragen.» Schürpf ist ein Kämpfer, solche Typen braucht der FCL heute. (dw)